kc: In dieser Folge All Glitches Welcome geht es um Einzelkämpfe, die in der Schule immer mal wieder auszutragen sind. Und außerdem haben wir uns ganz viel unterhalten, unter anderem über Duschen und den Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer. Und jetzt viel Spaß. All Glitches Welcome. Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge All Glitches Welcome mit mir, der keulenförmigen Casey und. bommel: Mir, einem bewickelnden Bommel. Was bewickelst du? Ich bewickele Papierstreifen um sich selber und dann ditsche ich die am Rand so ein und dann sind es kleine Sternchen und die fülle ich in kleine Flaschen und dann ist es cute. kc: Cool. bommel: Yes. kc: Ich bin keulenförmig, sorry. bommel: Nee, alles gut. Ich glaube, wir sind heute auch ein bisschen, das wird heute öfter passieren, aber das ist okay. Nee, ich wollte nur sagen, ich habe früher schon voll viel so Lucky Stars, nennen die sich, das ist irgendwie so ein Origami-Dings, habe ich früher schon voll viel gemacht und dann wusste ich immer nicht, wohin damit irgendwie. Und jetzt dachte ich halt so, ich bin schlau, ich stopfe sie in dekorative Flaschen und dann stelle ich die hier einfach hin. kc: Mal gucken. bommel: Im Zweifel kann ich sie ja auch verschenken, oder? So, dann freut sich jemand. Warum bist du keulenförmig? kc: Ich bin keulenförmig, weil man Keulen benutzen kann, um auf irgendwas einzuschlagen. bommel: Warum frage ich überhaupt. Darauf hätte ich auch kommen können. Ja, natürlich. kc: Und ich habe manchmal das Gefühl, dass das passiert. bommel: Dass du auf etwas einschlägst, oder was meinst du? kc: Ja, oder dass andere Leute von mir erwarten, dass ich auf irgendwas einschlage oder mich nutzen, um auf irgendwas einzuschlagen. bommel: Oje. kc: So als das Argument. Wir haben da die Behinderte dabei. Ja. bommel: Die Token-Keule. kc: Ja, solche Keulen. bommel: Ja. kc: Ja, deswegen bin ich heute keulenförmig. bommel: Okay. Ja. kc: Abseits dessen, wie geht es dir? bommel: Ah ja. Gut. Ich habe einiges zu erzählen, auch von meiner Woche. Je nachdem. Ich mache einfach zwei Stunden nur Vorgeplänkel heute. Nee, wir haben uns ein bisschen was vorgenommen. Aber nee, mir geht es gut. Es ist zu warm. Das ist schön. Aber das war mit Ansage. kc: Ja. Wir sind heute auch so früh wie noch nie. Ja. bommel: Es ist richtig. Aber es ist halt trotzdem 13 Uhr. Es ist schon eine Zeit, die man machen kann. Es ist jetzt nicht so 7 Uhr morgens Podcast oder so. kc: Eigentlich haben wir uns vorgenommen, um 12 Uhr anzufangen. Ja, Leben ist passiert. bommel: Es lag auch schon mal an mir. Ich glaube, letztes oder vorletztes Mal oder so. Voll verschoben, meinetwegen. Naja, also Quark. kc: Jedenfalls, mir geht es irgendwie richtig kacke. Ich habe richtig schlecht geschlafen. Mein Gehirn ist komplett all over the place. Ich habe zum einfachen Duschen irgendwie 40 Minuten gebraucht. Und ich wollte eigentlich noch was essen vor dem Podcast. Das habe ich jetzt nicht gemacht. bommel: Hallo. Jetzt werden dir 40 Minuten duschen gejudged. Ich brauch immer so lange. kc: Nein. bommel: Du bist sonst einfach so eine Duschrakete. kc: Niemand wird gejudged. bommel: Ja, aber ja, ich kann das schon verstehen, wenn es für dich so ungewöhnlich ist, dann merkt man das natürlich selber extrem. kc: Ja. bommel: Warum bist du so schnell im Duschen? The fuck? kc: Naja, was soll denn so lange dauern am Duschen? bommel: Also erstmal muss ich mir neue Klamotten nehmen, was wirklich der einfachste Schritt der Welt ist. Weil ich habe so 20 Mal dieselben Socken, 20 Mal denselben Schlübber. Also es ist literally egal, was ich greife. Aber egal. Ich muss mir erstmal neue Sachen raussuchen. Dann muss ich mich ausziehen. Dann muss ich in die Dusche. Dann wasche ich erstmal bestimmte Körper... Das ist... Ich wasche mich... Okay, wie detailliert machen wir das jetzt? Naja, also ich wasche erstmal bestimmte Körperteile, weil mir das sonst unter der Dusche zu ätzend ist. Dann stelle ich mich richtig unter die Dusche. Dann wasche ich mir erstmal, das habe ich nämlich mal gelernt in einem Instagram-Reel, dass man sich die Achseln immer extra waschen soll, weil sich da natürlich halt viel so auch Bakterien sammeln und so, die im Zweifel ja halt auch Schweißgeruch machen. Und seitdem, und ja, also wenn man nicht komplett glatt rasiert, dass da auch immer so ein bisschen Härchen sind und die Person meinte so, ja, andere Haare wäscht man sich ja auch vernünftig. Und seitdem wasche ich mir mal meine Achseln so richtig, irgendwie so eine Minute oder so und dann dusche ich das erstmal ab und dann dusche ich halt insgesamt und schrubbel mir alles ab. bommel: Also ich bin halt auch eine Person, es gibt ja so Leute, die duschen und denken sich halt so, ja, irgendwie wird da schon Wasser lang geflossen sein, das ist schon okay. Aber ich bin so eine Person, ich habe so ein Schwämmchen und dann wird alles geschrubbelt mit zwischen den Zehen und alles, bis ich irgendwie so ein kleiner Duschischaum-Schneemann bin und dann spüre ich das alles ab. Naja, und dann trockne ich mich ab und dann muss ich mich eincremen. Das hat jetzt auch noch einen neuen Schritt bekommen, weil ich habe Shea-Butter. Das will ich jetzt ausprobieren. Gegen trockene Hautstellen. Das heißt, ich nehme jetzt erstmal ein bisschen Shea-Butter, tue das auf die trockensten Hautstellen, dann mache ich nochmal eine ganze Schicht Creme drüber und dann muss ich mich wieder anziehen. kc: Okay, mit den ganzen Schritten merke ich schon, dass das eine ganze Weile dauern kann. Ja, ich bin da nicht ganz so gründlich. bommel: Wow! Stinkecasey! Nein, das war gemein und es absolut nicht wahr, das möchte ich einmal betonen. kc: Ja, also ich suche mir halt irgendwie so eine Intensivregion aus vorm Duschen und die rotiert dann halt immer. Ja, dann sind halt so einmal die Woche irgendwie die Füße dran, so wirklich intensiv geschrubbt zu werden. bommel: Okay. Spannend Naja, das ist halt genau so. kc: Wie die Haare waschen bei den meisten Leuten, Oder nicht? bommel: Ich wasche halt auch täglich Haare. kc: Ja gut, ich nicht. Und ich glaube, die allermeisten Leute waschen auch nicht täglich Haare, sondern eher so alle drei. bommel: Vier Tage. kc: Enter Text... bommel: Ja, das ist auch schlau. Aber meine Haare, ich weiß auch nicht. Ich habe das auch seit meiner Jugend, dass meine Haare einfach immer super schnell fetten. Und ich habe, also irgendwann habe ich, ich habe es einfach akzeptiert. Ich habe alles versucht. Egal, also bitte, kommt mir nicht mit Tipps. Ja, hast du schon? Ja, habe ich. habe Friseurshampoo ausprobiert, richtig Teures. Ich habe diese ganze Scheiße mit Roggenmehl und saurer Rinse. Diese ganze durchfetten-Kacke. Ich habe alles, ja, alles habe ich ausprobiert. Nichts hat geholfen. Jetzt wasche ich sie einfach, jetzt sind sie auch zum Glück kurz. Das ist ja auch nicht so ein riesiger Aufwand. Jetzt wasche ich sie einfach jeden Morgen schön mit einem ganz sanften Shampoo, was die Haut auch nicht reizt. Success. kc: Ja, aber ich glaube, selbst der Punkt, wenn man nicht jeden Tag Haare wäscht, das spart natürlich auch schon mal extrem viel Zeit. So, wenn ich Haare mitwasche, dann dauert mein Duschen auch meistens einfach zweimal so lang. Ansonsten hüpfe ich einfach fünf Minuten unter die Dusche und mache überall Wasser hin und überall Seife hin und spüle das dann weg. bommel: Ich wette mit dir, du duschst nicht mit Seife. kc: Ja, mit Duschgel. bommel: Ja, habe ich dir das mal erzählt. Das hat was nämlich mit dem pH-Wert zu tun. Ist it not the same? Nein, weil Seife ist basisch in der Regel und Duschgel ist pH-Haut, also hat dieses pH-Hautneutrale. Das ist nicht basisch. kc: Das ergibt Sinn. bommel: Ja, und deswegen, ich war mal, das ist aber schon ein paar Jahre her, war ich mal in so einem richtigen Hautpflege-Rabbit-Hole, wie, boah, ich wusste alles und ich hatte eine Hautpflegeroutine, holy fucking shit, davon ist nicht mehr so viel übrig geblieben, es war nicht nur teuer, sondern auch anstrengend, aber ein bisschen Wissen ist übrig geblieben und das war, glaube ich, das ist in einer Skincare-Szene, ist das so ein, da gehen Leute mal richtig an die Decke. Wenn Leute dann irgendwie sagen, ja, ich wasche meine Haare mit Seife oder ich dusche mit Seife oder so, weil die sind dann, das ist keine Seife. Seife ist basisch. Das ist gar nicht gut für die Haut. Und das habe ich mir total gemerkt. Deswegen immer, wenn jemand sagt, ich mache wo Seife hin, bin ich so, actually. kc: Ich liebe das, wenn du deine Stimme so verstellst. "Das ist basisch". bommel: Das ist so, weißt du, das sind so Sachen, die behalte ich dann auch für immer. Das ist so eine richtig sinnlose Information, die ich wahrscheinlich niemals vergessen werde. Aber ich kann dir ja nicht sagen, was ich gestern gegessen habe, weil ich gestern das erste Mal seit Jahren selber gekocht habe, was richtig krass war für mich. Aber was ich vorgestern gegessen habe oder so, das weiß ich nicht. Oder auch so wichtige Dinge, die ich mir merken sollte, keine Chance. kc: Ja, aber wir haben ja nicht nur geduscht. Wir haben auch die Woche irgendwie ganz viel anderes Zeug erlebt. bommel: Ja, und vor allem spannende Dinge, bei denen du auf jeden Fall besser geschlafen hast als letzte Nacht. kc: Ja, ich bin im Nachtzug gefahren, weil ich das einfach mal ausprobieren wollte. Also ich hatte überhaupt irgendwie kein Ziel, Sondern ich bin rausgegangen wirklich nur mit dem Ziel, ich will Nachtzug fahren. Und dann bin ich hier irgendwie morgens früh los, bin nach Hamburg gefahren. Dann habe ich mir irgendwie noch einen schönen Tag in Hamburg gemacht. Ich bin mit der 62er-Fähre gefahren. Da kann man immer schön gucken, schöne Aussicht auf so die wichtigsten touristischen Dinge in Hamburg, die man so vom Hafen aus, von der Elbe aus sehen kann. Ja, und dann bin ich da abends um 18.55 Uhr in den Nightjet eingestiegen und habe da eine Mini-Schlafkabine bezogen und bin einfach nach München gefahren, wo ich am nächsten Morgen dann aufgewacht bin. bommel: Das ist so. Eigentlich halt auch richtig weirdes Erlebnis, weil basically, also wenn es gut läuft, verschläft man es halt. Weißt du, das ist so eigentlich, naja, aber. kc: Na, man wird ja geweckt. Es gibt ja auch Frühstück. bommel: Ja, ja, aber trotzdem, dein Erlebnis ist halt, wenn alles gut läuft, schläfst du halt wie ein Baby. kc: Ach so, ja. bommel: Und das ist halt gut. Weil wenn man da halt nicht schläft und das Erlebnis quasi so richtig halt aktiv erlebt im Wachzustand, dann läuft ja was schief. Dann ist ja irgendwas scheiße. Weil irgendwas ist ja dann nicht so, wie es sein soll. Weil irgendwas quietscht oder piept oder ruckelt oder weiß ich nicht. Aber du hast gesagt, du hast gut geschlafen. kc: Oder? Ich habe richtig gut geschlafen. Wirklich. bommel: Also kriegt man da nicht irgendwie so ein bisschen Beklemmung in diesem Ding weil die sind ja echt klein. kc: Ja die sind sehr klein ich bin auch ein bisschen zu breit dafür. bommel: Okay, dann ist das für mich raus. Mich kann man da wahrscheinlich einmal so einfach so reinfloppen und dann muss mich morgens einer so, dann muss ich irgendwo noch so ein Fenster aufmachen, damit kein Vakuum entsteht und dann muss mich einer so an den Füßen dann so raus hebeln irgendwie. Ja, na gut. kc: Nee, aber es war gut. Hat halt gut funktioniert. Ich bin da rein. Dann habe ich irgendwie noch so drei Folgen For All Mankind geguckt. Da läuft aktuell die fünfte Staffel. Die wird die vorletzte Staffel sein leider und das ist für mich einfach immer noch eine absolute Lieblingsserie, die beste Serie überhaupt. Also guckt For All Mankind. bommel: Ja, weil du Stranger Things nicht geguckt hast. Aber ich habe For All Mankind nicht geguckt, also von daher können wir uns eigentlich gar nicht darüber unterhalten Du musst. kc: Mal For All Mankind gucken. bommel: Du musst mal Stranger Things gucken Okay. kc: Können wir abmachen, Ja und dann habe ich Zähneputzen da im Zug. Was ich nicht verstehe ist Die haben geschlechtergetrennte Toiletten im Zug Ja, Also ich weiß, dass die Österreicher so komisch sind und sowas machen, aber die Toilettenkabinen unterscheiden sich nicht mal, außer dass außen so eine Person ist, die so ein Cape trägt und eine andere Person, die halt keins trägt. bommel: Ja, ich weiß nicht, vielleicht ist es für andere Leute wichtiger. kc: Aber… Es sind halt Einzelkabinen, da gehst du rein und die machst du dann zu. Also es besteht überhaupt nicht die Möglichkeit, dass da jemand anderes reinkommt. Naja, und dann gab es noch einen... bommel: Vielleicht sind die die Männer-Toiletten, vielleicht sind die so gravitationsmäßig ausgeglichen. Kennst du dieses Wheel oder so von so einem Männer-Podcast, wo sich Dudes darüber unterhalten, dass es Männer im Gym viel schwieriger haben, weil die ja gegen die Schwerkraft arbeiten müssen mit den Gewichten? Seitdem muss ich immer an sowas denken, wenn so Zeug so random Geschlechtergetrennt ist, dass vielleicht irgendwie, vielleicht geht da so schwerkraftmäßig irgendwas komisches ab. kc: Oh Mann, das ist so seltsam. Ja, dann habe ich irgendwann kurz nach Göttingen, kurz vor Kassel, die Augen zugemacht. bommel: Nice. kc: Ich bin dann tatsächlich nur noch einmal aufgewacht, weil ich dann eine Person neben mir bekommen hatte, die dann da eingestiegen ist in Kassel. Und irgendjemand hat sich ausgedacht, dass wenn man auf diesem Control Panel, das es in diesen Mini-Kabinen gibt, mit denen man zum Beispiel irgendwie so Licht steuern kann, piept, wenn man da drauf drückt, also auch so mitten in der Nacht und dementsprechend hat es dann irgendwie ganz viel gepiept. bommel: Ja, vor allem, weil wahrscheinlich jede Person auch erstmal alles ausprobiert. Ich würde hier auch auf alles draufdrücken. kc: Aber es sind ja nur, also es sind sechs Knöpfe. Es sind vier Knöpfe, jeweils plus minus für die Helligkeit und für die Farbe einzustellen. Es ist ein Knopf für Licht ein und aus und es ist ein Knopf für Steward rufen. bommel: Ich glaube, du würdest mich so auslachen, wenn wir Kabinen nebeneinander hätten. Wenn ich daran denke, wie ich hier die Mikrowelle bediene. Also gut, die hat ein paar mehr Knöpfe, aber ich benutze davon ja nicht so viele. Aber da lache ich mich innerlich meistens schon aus, wenn ich davor stehe und mir denke, okay, wie oft kann man auf den falschen Knopf drücken. Und das ist dann auch immer so ein Pieps-Konzert. Und mein Partner fragt mich auch manchmal so, was machst du da? Und ich so, ich mache nur was warm. Es ist alles gut. kc: Ich bediene die Mikrowelle. Aber gut, ich sollte mich vielleicht nicht darüber beschweren. Ich habe das schließlich auch gemacht, als ich in den Zug eingestiegen bin. Aber gut, da war keine Person um mich rum. Naja gut, aber vielleicht wusste das die Person auch einfach nicht, dass ich da da war. Ja, das ist sehr, sehr hellhörig insgesamt. bommel: Das heißt, wenn neben dir einer pupst, ganz laut, das hört man dann. kc: Ja, also nicht direkt in der Kabine neben mir, sondern da war halt noch so eine richtige Wand dazwischen. Der hatte abends irgendwie noch eine Stunde telefoniert. Das habe ich sehr dumpf gehört, weil ich hatte einen Noise-Canceling-Kopfhörer da. Aber hätte ich den nicht angehabt und hätte ich nicht die Serie geguckt, dann hätte ich da auch jedes einzelne Wort verstanden, was der da gesagt hat. bommel: Okay, das ist schon schräg. kc: Ja, also in den Minikabinen muss man wohl am besten ruhig sein. Ja, ja. Aber ich finde es auf jeden Fall toll, dass man das komplett abschließen kann und auch verdunkeln kann nach dem eigenen Gusto. bommel: Ja, das ist echt cool. kc: Ja. bommel: Und es ist ja auch irgendwie so das, was beamen am nächsten kommt. Du pennst in Kassel ein und wachst in München wieder auf. kc: Ja. bommel: Das ist schon cool eigentlich auch. kc: Also ich habe ja schon häufiger im Zug geschlafen, unter anderem auch in ICE-Gepäckablagen und so. Das ist ja alles überhaupt kein Problem, aber so zum tatsächlichen Schlafen war das wirklich sehr, sehr angenehm. Und auch diese Laufruhe von dem Zug und wie ruhig der Zug insgesamt war, fand ich richtig, richtig toll. bommel: Nice. kc: Und es hat mich so richtig schön in den Schlaf gewogen. Und dann habe ich mir den Wecker gestellt auf 5.30 Uhr und surprise, surprise, wir waren da einfach schon in München. Obwohl der Zug eigentlich erst um kurz vor sieben aus München wieder abfahren sollte. bommel: Okay, hat er dann da so lange gestanden? kc: Er hat dann da ganz lange gestanden am Bahnhof München-Ost. Ja, und dann, also als der Zug schon da stand, bekam ich mein Frühstück. Es gab Kaffee, es gab zwei Brötchen. Dazu gab es eine Margarine und eine Marmelade. bommel: Scam einfach. kc: Was ich echt nicht verstehe, wem reicht denn eine Margarine für zwei Brötchen? Also es sind wirklich so, wie man so aus Hotels kennt, so ganz kleine Pakete. bommel: Ich weiß nicht, vielleicht, wenn man halt die Brötchen, also vielleicht gibt es ja Leute, die essen dann halt ein Brötchen als so aufgeschnitten, beschmiert und wieder zusammengeklappt mit Margarin und eins mit Marmelade, dann reicht das bestimmt. Oder halt vielleicht auch, wenn du es halt ein bisschen verteilst und dann die beiden Brötchen wieder zusammenklappst, so als Gesamtexperience, dann weißt du. kc: Ja. bommel: Also für vier Hälften ist auf jeden Fall ein bisschen dürftig. kc: Sehr dürftig. Da wäre das Budget, das man für sowas ausgibt, vielleicht besser investiert, einfach noch eine zweite Margarine dazu zu tun, statt dass man wirklich alles branden muss. Also in diesem Zug stand wirklich überall dieses Nightjet-Logo drauf. Auf der Decke, auf dem Kissen, auf dem Laken, das gleichzeitig sowas wie ein Schlafsack ist, ist ein Nightjet-Logo drauf. Auf der Tüte, in dem das Frühstück serviert wurde, ist ein Nightjet-Logo drauf. Auf der Papierverpackung, wo das Besteck drin ist, ist ein Nightjet-Logo drauf. Auf der Kaffeetasse ist ein Nightjet-Logo drauf. Ich glaube, wenn man die einfach ungebrandet kaufen würde, was auch vollkommen ausreichend wäre, was auch leichter wäre, die zu ersetzen und günstiger... Könnte man da mit diesem Geld locker eine zweite Margarine finanzieren. bommel: Werden nicht so gebrandete Sachen auch viel öfter geklaut? kc: Wahrscheinlich. Also gut, das sind halt Einwegprodukte, so Verpackungen und ein Einwegkaffeebecher. bommel: Ach so, ja okay. Ja, aber da muss man ja auch nichts ersetzen. kc: Ach so, ja doch, so Decken und so. Ja, die Dekko und die Sachen, die müsste man dann ersetzen natürlich. Also keine Ahnung. Aber man kann auch am Zug so eine Decke kaufen, die kostet 15 Euro. bommel: Ja, was will ich denn damit? kc: Weiß ich nicht. Ist keine besonders dicke Decke gewesen, sondern halt nur so ein orangener... Oh, was? Keine Sofadecke. Na gut. Jedenfalls, ich frühstückte in dieser beengten Kabine. Hat irgendwie funktioniert. Es war sehr eng, war sehr unbequem. Aber das war auch gar nicht so schlimm, weil dann bin ich ausgestiegen, bin in die S-Bahn gestiegen und bin zum Münchner Hauptbahnhof und dann war ich da in der DB Lounge, und hab da nochmal irgendwie einen schönen O-Saft getrunken und nochmal einen Wrap gegessen und das war sehr, sehr angenehm. Und dann wollte ich eigentlich aus Münschen, Münschen, eigentlich aus München, wieder direkt zurück hier nach Hause nach Dresden fahren und wäre dann so um roundabout 13 Uhr da gewesen. Ich habe mich dann aber spontan nochmal verabredet und bin dann einen sehr, sehr großen Umweg gefahren, Dann einmal über Mannheim, über Mainz, über Frankfurt und dann erst wieder nach Hause. bommel: Das ist überhaupt noch Umweg zu nennen. kc: Und dann war ich abends so um kurz nach zehn wieder hier in meiner Wohnung. bommel: Ja, und am nächsten Tag hast du dich gewundert, warum du so kaputt bist. kc: Ja, aber das hat auch gar nicht so lange angehalten, dass ich da so kaputt war, weil so jetzt, wo wir aufnehmen, gestern bin ich halt sofort wieder los. Und da habe ich mich mit einer Freundin in Leipzig getroffen zum Start des WGT, wo du mich darauf aufmerksam gemacht hast. Aber das ist natürlich sehr schön, weil das eine sehr, sehr angenehme Crowd ist in Leipzig auch einfach. Und alle Leute sind einfach so richtig schön overdressed. Und das ist einfach völlig normal. Ich liebe das einfach voll. Ja, und dann waren wir im Katzencafé und wir haben gegessen und das war toll. Ja, das waren meine Bahnerlebnisse diese Woche. bommel: Oh, stark, sehr, sehr stark. Ich hatte auch ein Bahnerlebnis diese Woche, aber nur mit der U-Bahn. Ich weiß nicht, wie ich das im Podcast schon thematisiert hatte, aber ich glaube, es ist hin und wieder schon mal durchgekommen, dass ich halt jetzt wirklich super lange sehr im autistischen Burnout gesteckt habe und auch echt gar nichts ging. Deswegen war Kochen gestern wirklich, oh mein Gott, das war so krass, dass es irgendwie ging. Und es ist super lecker geworden und es war gar nicht schlimm. Also bestes Erlebnis ever. Ich auch und danke. Aber ich bin auch alleine mit der U-Bahn zur Therapie gefahren. Und das war wirklich auch schon wieder so ein Erlebnis der anderen Art. Ich habe quasi die ganze Zeit durchgeweint. Weil erst bin ich da angekommen an der U-Bahn-Station und war so wie, Ja, ist gut, dass ich jetzt hier bin, aber ich weiß gar nicht, wo ich hin muss und wie ich jetzt fahren muss. Richtig Blackout. Aber ich habe nebenbei mit meinem Freund halt ein bisschen geschrieben. Und das hatte ich dann halt auch relativ schnell einfach wieder raus. Das war wirklich einfach nur so ein kurzer Moment der Überforderung. Und dann musste ich einmal umsteigen. Und ich bin an diesem Umsteige-U-Bahnhof und musste so eine Treppe nehmen. Und es ist halt einfach alles gesperrt und nichts ausgeschildert. Ich kam nicht zu dem Gleis, wo ich so hin musste. Und dann fing ich natürlich sofort an zu weinen und war so, Hilfe. bommel: Aber zum Glück, dadurch, dass es halt ein Umsteigebahnhof ist und da zum Glück auch nur zwei U-Bahn-Linien fahren, hat sich so die ganze Masse so bewegt. Da konnte ich ein bisschen mitlaufen, bin dann halt tatsächlich zu meiner richtigen Bahn auch noch zum Gleis gekommen. Und dann... bommel: Dann war ich da und der Fußweg ist jetzt nicht so weit, aber schon so ein bisschen. Und dann komme ich an diese eine Straße, wo ich lang musste. Es ist einfach alles abgesperrt, hunderte Bauarbeiter, vielleicht ein bisschen übertrieben, aber es waren schon viele, viele Bauarbeiter. Und ich kann mich da mal so zwischen zwei Ampeln entscheiden. Und für eine muss ich so ein bisschen nach links. Und da habe ich nicht direkt gesehen, ob ich da rüberkomme oder ob da abgesperrt ist. Und dann dachte ich, ja, okay, dann gehe ich erstmal hier die fünf Minuten die Straße runter und gehe am Ende über die große Kreuzung. Ich komme an diese Kreuzung. Es ist alles abgesperrt in alle Richtungen. Und ich habe schon von ein bisschen weiter weg gesehen, dass die Ampel, über die ich eigentlich gehen wollte, die vorderste, dass die aus ist. Und dann dachte ich, naja, okay, dann gehe ich jetzt über die rechte Ampel, dann über die hintere, dann über die linke. Aber das ging auch nicht. Nichts ging. Natürlich fange ich sofort wieder an zu weinen und bin den ganzen Weg zurückgelatscht, um zu gucken, ob ich über diese andere Ampel komme, was dann ging. Und bin dann so weinend auf der anderen Straßenseite zu meiner Therapie getrottet. War dann auch so zehn Minuten zu spät, meine Therapeutin voll entspannt. Und ich auch nicht super gestresst, weil ich halt so dachte, ja, das ist ja hier gerade auch schon meine Therapie, dass ich das überhaupt mache und so. bommel: Aber das war wirklich so, ich saß da und war so, ich muss mich erst mal kurz beruhigen. Und saß da erst mal und habe mit meiner Therapeutin so geatmet. bommel: Aber da dachte ich zwischendurch, als ich dann über die Ampel rüber war und auch wusste, okay, ich muss jetzt nur noch gehen, aber ich komme nah an. War das halt auch so, dass ich so dachte, es kann doch nicht wahr sein. Was ist denn das? Wirklich. Das erste Erlebnis alleine im öffentlichen Nahverkehr, alles schrecklich. Aber was halt daran richtig, richtig gut war, ist und was ich dadurch auch tatsächlich gelernt habe, also für mich war das so voll die Selbsterkenntnis. Früher war tatsächlich dann so mein wichtigstes Ziel, nicht weinen, ruhig bleiben, keinem im Weg sein, Hauptsache es merkt keiner. Und da habe ich diesmal so drauf geschissen. Ich habe halt einfach die ganze Zeit so geweint, wobei man aber auch sagen muss, ich bin nicht so ein, es gibt ja so Leute, die sind so ugly crier. Die sind dann auch direkt so voll am Heulen und haben dann auch so ein richtig zerknautschtes Gesicht und so. Und das ist bei mir halt gar nicht. Also auch manchmal, aber super selten. Aber wenn ich so aus Überforderung weine oder so, dann laufen mir halt einfach die Tränen und ich schniefe so ein bisschen vor mich hin. Das heißt, ich glaube, 95 Prozent der Leute mindestens haben es gar nicht mitbekommen. bommel: Und das war halt aber einfach richtig gut, dass ich das halt so habe passieren lassen, weil ich konnte mich so darauf konzentrieren, einfach zu sagen, okay, das ist jetzt überfordernd, dann weine ich halt, das ist okay, ich gucke jetzt einfach, wie ich irgendwie bei der Therapie ankomme. So und habe mich dann halt weinend umgeguckt und bin dann weinend in die Bahn und weinend aus der Bahn wieder raus. Aber das hat mir halt so viel Möglichkeit gegeben, wie nicht so viele Ressourcen nur darauf zu schwenden, dass das, äh, Ressourcenschwenden, auch schön, nicht so viele Ressourcen darauf zu verschwenden, dass das jetzt bloß niemand mitbekommt und mich bloß niemand komisch findet oder irgendwie irgendwas so, keine Ahnung, sondern halt einfach. bommel: Ja sag ich mal letztlich ja auch authentisch in dieser Situation zu sein, weil ich war überfordert, ich habe ein bisschen geweint, weil ich überfordert war, aber letztlich habe ich es dann halt auch hinbekommen. Und das war irgendwie so ein bisschen auch so ein innerer Durchbruch, glaube ich, was so meine eigene Ruhe angeht. Ja, weil ich halt auch, dadurch, dass ich halt auch ganz alleine unterwegs war, ich finde, es ist immer noch mal ein bisschen was anderes zu weinen, wenn noch eine Person dabei ist oder so. Weil dann ist halt auch irgendwie so klar, okay, da ist halt sowieso auch eine Person, die kümmert sich so ein bisschen und so. Und jetzt war ich halt ja alleine. Aber irgendwie war es trotzdem ganz cool. Ich glaube, ein paar Leute haben es mitbekommen und waren dann auch sehr verunsichert. Aber dann dachte ich halt auch so, naja, okay, wenn mich halt jetzt jemand anspricht, kann ich halt auch sagen so, ja, entweder ich brauche halt wirklich Hilfe und kann dann kurz fragen, ob die Person mir helfen kann, zu sagen, wie ich jetzt zum Gleis komme oder so. Oder ich kann halt einfach sagen so, ja, ich bin gerade ein bisschen überfordert, aber es ist alles okay und ich brauche auch keine Hilfe. So kann man ja machen. kc: So schön. bommel: Ja, voll. kc: Bin ich fast noch ein bisschen stolzer als aufs Kochen. bommel: Ja... Weiß gar nicht, ich bin auf beides richtig doll stolz. Es ist beides einfach so ein bisschen unterschiedlich. kc: Ja, voll. bommel: Und ich habe auch noch eine Beschwerde mitgebracht. Wo ist unser kinetischer Sand? Haben dich fünf Kilo kinetischer Sand erreicht? kc: Nee, mich hat genau null Gramm kinetischer Sand erreicht. bommel: Frechheit. kc: Niemand hat sich gemeldet nach der letzten Folge. Was soll das? bommel: Meine Mama hat sich gemeldet. Meine Mama dachte, sie hätte noch kinetischen Sand, aber hat sie nicht. kc: Was ja auch okay ist. Also nächste Folge Podcast sponsored by Bommels Mama. bommel: Vielleicht. Nein. Sag das nicht, dann kauft die das. Sie hat auch kein Geld. Mama kauf nichts. kc: Bitte nicht. bommel: Es ist ein offizieller Auftrag, nichts zu kaufen. Vielen Dank. Aber ich habe, da hast du mich in der Vorbereitung auch gefragt, was das heißt. Ich habe was anderes Stimmiges mitgebracht, nämlich die I Love Hue App. Also ich mag dich natürlich auch sehr gerne, aber das war jetzt keine Botschaft an dich, sondern der Name der App. Die heißt I Love Hue wie in Farbton, also H-U-E. Und das ist gerade so ein bisschen die neue App, mit der ich mich so, was heißt den ganzen Tag beschäftige, ist ein bisschen übertrieben, aber man hat da so Felder und die sind halt, das sind bestimmte Farbverläufe, ist jetzt nichts für Leute, die nicht gut gucken können. Man muss schon gut gucken können und auch Farben erkennen können. Ich weiß gar nicht, ob es da einen Modus gibt für Farbendingsens. Ich glaube nicht. bommel: Ja, also es ist nichts für Leute mit Farbenblindheit oder so, glaube ich. Aber man hat dann so verschiedene Farbverläufe, was an sich halt schon mal total schön ist. Und dann werden so einzelne Felder davon so durcheinandergewirbelt und dann muss man die sortieren. Und das ist so richtig beruhigend einfach, weil es geht auch nicht auf Zeit, es geht basically nach Zügen und es gibt auch einen weltweiten Durchschnitt, also wie viele Züge die Leute gebraucht haben, um dieses Farbfeld zu sortieren. Und wenn man das unterschreitet, dann bekommt man immer so eine geschwollene Botschaft. Da steht dann immer so, du strahlender Sonnenschein, du hast es geschafft oder du leuchtender Stern. Und ich denke mir immer so, ja man! bommel: Ich bin ein leuchtender Stern. Und das ist so mal irgendwie ganz cute. Und man hat da, also wir können die App auch verlegen. Ich habe vorhin sogar geguckt, gibt es für Android und für Apple. Und die hilft mir auf jeden Fall gerade manchmal so ein bisschen den Kopf freizukriegen. Das ist ganz gut. und man hat da super viel Werbung drin, aber man kann, sobald man in der App irgendwas kauft, hat man gar keine Werbung mehr und ich glaube, das allergünstigste, was man in der App kaufen kann, kostet so 1,99 und man hat richtig viele Level, also kann man quasi so für 1,99, weil die App an sich ist kostenlos, you get it, kann man quasi richtig viel spielen. I like it. Ich kann das empfehlen. kc: Cool. bommel: Ja. kc: Ich habe 2500 Punkte im Kennzeichensammler. Ja, das ist ja was völlig anderes. bommel: Ja, Kennzeichensammler ist auch voll gut. Aber im Moment, ich war halt die letzten Wochen so gut wie gar nicht draußen. Aber da ja nicht aus Vermeidung, sondern weil ich hier halt ausgemistet habe. Also und zwar so krass. Also ohne Witz, selbst unsere Kabel sind sortiert. Unsere Kabel sind jetzt sortiert in Zip-Beutel, in beschrifteten Zip-Beuteln nach Kabelart sortiert in einer Kiste. Das ist wirklich, also... kc: Also wenn das hier von unserem Publikum noch jemand hat, GG an euch, schickt doch mal Fotos von euren sortierten Kabelkisten oder auch von euren unsortierten Kabelkisten, weil meine Kabelkiste ist maximal unsortiert und alles ist durcheinander und alles ist miteinander verknotet und ich habe überhaupt keinen Überblick darüber Was für Zehntausende Kabel ich besitze. bommel: Ich habe sogar mit so Klettkabelbindern das alles so ordentlich zusammengedienstet und so. Es hat ewig gedauert. Also ich mache wirklich seit zwei Wochen nichts anderes als auszumisten, umzuräumen, zu dekorieren und das ist einfach so geil. Und das Einzige, was ich mittlerweile echt so ein bisschen bereue, ist, ich habe von nichts ein Vorherfoto gemacht. kc: Ja, aber die nachher Fotos reichen. Das sieht jetzt richtig, richtig toll aus bei euch. bommel: Das stimmt, das sieht richtig geil aus. Und es ist noch nicht mal fertig. kc: Vor allem auch deine ganzen sortierten Schubladen und Kallaxfächer. Ja, es ist so schön. bommel: Ich habe jetzt ein eigenes Fach für mein ganzes Stickzeug. Ich sticke ja. Oh, es ist so schön. Ich habe alle meine Stoffe in so einem Stehsammler und so. Es ist wirklich, also diese Wohnung sieht einfach so aus, als würden hier Menschen leben die ihr Leben im Griff haben. Und wir arbeiten dran, aber das ist schon richtig krass. kc: Ich muss mir mal ein Beispiel daran nehmen. Das Kallax, das jetzt gerade hinter mir steht, ist auch seitdem ich hier eingezogen bin, nie wieder sortiert worden. bommel: Aber habe ich dir erzählt, wie es dazu eigentlich gekommen ist? kc: Ich glaube nicht. bommel: Also. Ich beschäftige mich ja super viel mit Yoga. Und für super viele Leute ist Yoga, ja, ich hampel irgendwas Komisches, Verknotetes auf einer Matte rum. Und das zählt auch zu Yoga, aber es gibt halt so verschiedene Yoga-Prinzipien letztlich, weil Yoga ist ja eigentlich so der Weg zu spiritueller Erleuchtung oder irgendwas. Das sind meine Worte, nicht Yoga-Worte. Also, please don't judge. Und da gehört halt ganz so viel mehr noch dazu, außer einfach so diese Übung. Und ich... Konnte früher mit Yoga nie irgendwas anfangen, weil ich immer nur Sachen konsumiert habe, die weiße Personen zum Thema Yoga gemacht haben. Und das dann auch einfach sehr akrobatisch war und so. Ja, macht das, wenn ihr da Spaß dran habt, aber das ist nichts für mich. Und ich habe jetzt einfach sehr viel nach Menschen gesucht, die mit Yoga kulturell halt auch tatsächlich verbunden sind. Also die aus Indien kommen oder so. Und das dementsprechend halt auch ganz anders lernen. Und da gibt es eine Person. bommel: Deren Name ich vergessen habe, weil ich natürlich mir gar nichts merken kann. Ich kann das kurz sagen, wir können das auch auf jeden Fall verlinken, falls es irgendjemand... Ah ja, Divya Bala. Mich interessiert auch. Ja, ja, Divya Bala heißt sie. Und die macht auch so kostenlose Yoga-Flows auf YouTube und so, die echt auch zum Teil herausfordernd sind. Aber die hat auch so einen Podcast, der heißt Yoga off the mat. Und da geht es halt so darum, wie man so Yoga-Prinzipien kultivieren kann in seinem Leben, unabhängig davon, was man auf irgendeiner Matte so hampelt. Aber das klingt so respektlos. Also egal, ob man jetzt diese Asanas praktiziert oder nicht. bommel: Und da habe ich bisher eine Podcast-Episode davon gehört. Da ging es um Schönheit und Beauty, also es ist englischsprachig. Und das hat mich emotional total zerstört, weil ich hatte sowieso schon dieses, mir war klar, dass ich mich so in meinem Zuhause nicht so wohl fühle. Aber da ging es halt auch nochmal, sie hat viel darüber gesprochen, dass Schönheit nicht unbedingt was Oberflächliches sein muss, sondern halt auch etwas sein kann, was einfach dabei hilft, sein Leben zu gestalten und auch sein eigenes Nervensystem zu beruhigen und so. Und ihr das deswegen zum Beispiel wichtig, sie hat auch viel über Körperpflege gesprochen, aber auch über so, wie du dein Zuhause gestaltest oder so. Dann saß ich hier weinend in einem total rumpeligen Zimmer, was mir überhaupt nicht gefällt, was ich vorher schon wusste, dass es mir nicht wirklich gefällt. Und dann dachte ich halt so, ja, okay, dann muss ich das jetzt halt irgendwie in die Hand nehmen. bommel: Und deswegen war das halt... Glaube ich auch überhaupt möglich, weil ich bin nicht daran gegangen mit einem, oh, es ist Frühling, ich muss mal wieder Frühjahrsputz machen und ausmisten, weil wir haben so viel Stuff oder irgendwas, sondern meine Intention war eigentlich, ich möchte für mich in einem schönen Raum sein und existieren. Und dafür braucht es halt bestimmte Dinge, die ich dafür unternehme. Also das ist so ein bisschen weg von so einem, ich muss ausmisten oder ich muss hier mal wieder putzen oder so, sondern halt mehr so ein Selbstfürsorge-Ding gewesen. Und ich glaube, nur deswegen konnte ich das auch so durchziehen. Weil ich glaube, wäre das nicht so von innen heraus gekommen, sondern so was Äußeres geblieben, dann glaube ich, wäre mir das viel schwerer gefallen. Und wir haben unser Sofa neu bezogen mit so Bezügen, weil mir der Stoff von dem Sofa nicht gefallen hat. Und jetzt haben wir so einen dunkelgrün plüschigen Stoff auf dem Sofa und all so ein Scheiß... Kabel sortiert. Ich weiß jetzt einfach, wo alle meine Dinge sind. Ich kann die benutzen. Ich komme an meinen ganzen Bastelkram ran und so. Das ist einfach so geil. Ich liebe einfach alles daran. kc: Schön. bommel: Ja. kc: Ja. Bin ich neidisch. bommel: Ja, das kann ich verstehen. kc: Und auch sehr stolz auf diese Sache. bommel: Danke. kc: Es ist irgendwie so richtig Umbruchswoche bei dir gewesen. bommel: Voll. Ja, generell einfach Umbruchszeit. kc: Ja. bommel: Das ist gut. kc: Ja, hätte ich auch gerne mal wieder. bommel: Ja, ich glaube, das klingt so komisch und ich verachte Leute, die sowas sagen, aber ich glaube, es gibt für sowas halt auch irgendwie so ein bisschen den richtigen Zeitpunkt. Das ist so komisch, sowas zu sagen. Ich mag das eigentlich gar nicht, aber ich glaube, irgendwann ist man halt einfach auch so ein bisschen ready dafür und dann kann das halt auch so von innen heraus kommen. kc: Ja, das glaube ich tatsächlich auch. Also, Ich glaube, meine aktuelle Veränderung und so ist jetzt nicht irgendwie sehr, also so umweltgetrieben, sag ich mal, wie bei dir vielleicht, sondern also ich erkunde mein Bedürfnis nach Urlaub. Ich habe durch meinen ersten Urlaub, das habe ich ja auch hier erzählt, irgendwie richtig doll gelernt, irgendwie ruhiger zu sein und Sachen entspannter zu nehmen. Und das klappt auch richtig gut und ich komme da richtig viel weiter. So jetzt der Gedanke, ja, ich buche mir jetzt morgen einen Nachtzug, weil ich Lust habe, diese Erfahrung zu machen, weil was soll schon passieren, den hatte ich halt nie. Und ich hatte halt auch nicht nur den Gedanken, ja, ich buche mir jetzt einen Nachtzug, sondern ich hatte primär zuerst mal den Gedanken, ich will in eine ausländische Stadt, so Rom und so. bommel: Ja, stimmt. kc: Und das hatte ich dann zuerst überlegt, dann war dann aber nichts mehr frei und erst dann kam der Gedanke, dass ich auch einfach von Hamburg nach München fahren kann, wo ich beides schon mal war, wo ich mich überall auskenne. Aber so, also dieser Gedanke, dass ich einfach in eine Stadt fahre alleine und diese Sicherheit von mir selbst, die war einfach nie da gewesen vorher. Ich habe jetzt keine Angst mehr davor und sonst hat mich so ein Gedanke extrem gestresst. Und ich glaube, das an sich ist aber auch schon mal so eine Veränderung, die halt sehr anders ist als deine, aber für mich so in meiner Situation gerade auch sehr gut. bommel: Ja, mega. kc: Ja. bommel: Voll. Das muss ja auch nicht für jede Person gleich aussehen. kc: Doch. bommel: Ist ja auch okay. kc: Doch. Ja, nein, natürlich nicht. Es gibt ja verschiedene Arten und Weisen, wie man sich entwickeln kann, wie man lehrt, besser mit der Welt klar zu kommen. bommel: Und es hat ja auch nicht jeder irgendwie so dieselben Bedürfnisse. Also ich meine, das kann auch sein, ich bin lange nicht Zug gefahren, kann auch sein, dass ich das jetzt anders wahrnehme. Aber aktuell habe ich noch so ein bisschen die Idee im Kopf, so bitte, ich will nicht Zug fahren. Lass mich bitte einfach zu Hause. Und du liebst es halt voll und dann ist es halt auch richtig gut, das zu machen. kc: Ja, kann ich verstehen. Außerdem war Global Accessibility Awareness Day, wow, Thema sofort geändert. bommel: Nein, es ist okay. kc: Es ist schon wieder irgendwie so ein Tag gewesen. Ich glaube, wir haben sehr, sehr wenige Folgen, wo wir nicht irgendwie über irgendeinen Aktionstag gesprochen haben, der war, oder? bommel: Ja, es ist halt immer irgendein Tag. Auf der einen Seite ist es halt auch irgendwie so natürlich gut, weil Awareness ist an sich nicht schlecht, aber wir haben 2026. Es wäre auch mal gut, wenn irgendwie vielleicht ein bisschen mehr als Awareness für Dinge entsteht. Vor allem, weil die Awareness auch irgendwie, also so aware ist hier nix. Also hier schon, aber so in der Welt so schwierig. kc: Der Global Accessibility Awareness Day, ich habe den auch nur aufgeschrieben, weil ich da zumindest ganz kurz drauf eingehen wollte, ist ein bisschen anders als die anderen Aktionstage, die wir so besprochen haben, so im Dezember irgendwie. bommel: Ich bin nicht so wie andere Aktionstage. Ich bin anders als alle anderen. kc: Der Autism Awareness Month oder der Protesttag am 5. Mai zum Beispiel. Die gehen ja alle hervor aus Selbstvertretung und aus Behindertengruppen selbst. Der Global Accessibility Awareness Day ist dahingehend eine ziemliche Ausnahme, weil das ein unternehmensgetriebener Aktionstag ist. Primär von Firmen, die digitale Barrierefreiheit umsetzen und vor ein paar Jahren haben die den ins Leben gerufen und quasi als den Tag auserkoren, an dem digitale Barrierefreiheit passiert, an dem Awareness geschaffen werden soll. Und alle Leute posten zu diesem Tag extrem viel Zeug, auch auf LinkedIn und auf allen möglichen anderen Plattformen, wo man so digitale Barrierefreiheits-Practitioners finden kann. Und ich habe das mal beobachtet, insbesondere in diesem Jahr, aber auch schon so in den vorherigen Jahren, dass die an den anderen Aktionstagen natürlich alle... Komplett ruhig sind und dazu überhaupt nichts sagen, weil die anderen Tage natürlich alle irgendwie ein bisschen politisch aufgeladen sind. bommel: Jeder nur ein Aktionstag. Zu mehreren darf man nicht. kc: Deswegen machen wir hier jetzt unseren eigenen Global Accessibility Awareness Day und wir unterstützen auch die anderen nicht. Wir unterstützen keine Menschen mit Behinderung, weil wir wollen verkaufen, verkaufen, verkaufen, verkaufen. bommel: Be aware of my product. kc: Mir mal so das Geschlechtsverhältnis und das Menschen-mit-Behinderungsverhältnis in dieser Branche anzugucken. Ich bin wirklich alle über tausend Menschen durchgegangen, mit denen ich irgendwie auf LinkedIn vernetzt bin und habe da mal jeweils im Profil selbst geguckt, ob die Person irgendwelche Spuren dazu hinterlässt, selbst eine Behinderung zu haben und welches Geschlecht die Person angibt zu haben. Und ja, natürlich ist das alles maximal getrieben von männlichen Männern ohne Behinderung, gerade so im technischen Bereich, wo halt gerade auch so in der digitalen Barrierefreiheitscommunity extrem häufig gesagt wird, dass da viele Frauen auch im technischen Bereich arbeiten, so allgemein. Aber es sind halt trotzdem insgesamt unter 20 Prozent und die meisten von denen sind halt nicht wirklich in der Technik, sondern dann halt in so typisch weiblich konnotierten Sparten wie Design und wie Sprache und solche Sachen. kc: Und wirklich der harte Kern der Leute, die Technik machen, ist sehr, sehr männlich dominiert. Und da macht auch die digitale Barrierefreiheit absolut keine Ausnahme zur restlichen Web- und zur restlichen Informatikbranche, Gesellschaft generell. Und das finde ich extrem schade, aber auch das mal wieder so ein Zeichen dafür. kc: Wie kaputt diese Branche eigentlich ist und wer da wie, wo, was entscheidet, was Menschen mit Behinderung zugutekommt. Ah ja, und diese Zahl habe ich noch gar nicht gesagt. Menschen mit Behinderung sind nicht mal fünf Prozent in meiner Liste, die nicht Anzeichen einer Behinderung gefunden haben. bommel: Da sind wir ja jetzt dann aware und dann können wir es bis nächstes Jahr wieder ignorieren. kc: Ja, dann ignorieren wir das bis nächstes Jahr und dann machen wir am Global Accessibility Awareness Day wieder irgendwelche tollen Posts wie, ja, guck mal hier, das kannst du lernen, wenn du das umsetzt, wird deine digitale Barrierefreiheit besser. Und ja, bitte, denk an Alttext. bommel: Ja, wir arbeiten im Hintergrund an Lösungen. Mit Hochdruck. kc: Das hatte ich dieses Jahr nicht gemacht, das hatte ich aber die Jahre vorher auch immer mal wieder gemacht, ist zu gucken, wer denn zu diesem Global Accessibility Awareness Day, wir erinnern uns, das gehört zur Branche der digitalen Barrierefreiheit, da kommt es her, postet, aber den Alternativtext vergisst. Das, was ja wirklich so die absolut erste Grundanforderung ist, wenn du Bilder postest, dass sie eine alternative Textbeschreibung haben. Und da war das typischerweise eben auch so gewesen, also keine Zahlen für dieses Jahr, aber so für die vorherigen Jahre definitiv, Dass das meistens so war, dass nur eins in vier Bildern irgendwie eine alternative Textbeschreibung hatte. Und das ist schon ein bisschen, bisschen, bisschen. In Gen Z-Sprache sagen wir low. bommel: Hilfe, Hilfe, Casey spricht schon wieder Gen Z. kc: Aber ich sehe mich doch viel mehr als Millennial. bommel: Ja, aber bist du ja gar nicht, oder? kc: Je nachdem, wie man diese Generation definiert, weil es gibt ja auch irgendwie immer unterschiedliche Jahreszeiten. So, manche sagen, Millennials geht bis 97, andere sagen, Millennials gehen bis 2000, andere wiederum sagen, Millennials geht bis 2001, dann gibt es wieder welche, die sagen, Millennials geht bis 95 und dementsprechend ist das alles irgendwie sehr, verwischiwaschi und ich bin halt genau an der Grenze irgendwie von was so Leute sagen, und ich fühle mich halt auch nicht besonders Gen Z sozialisiert, weil ich halt eher mit älteren Leuten immer zu tun hatte in meinem Leben als mit jüngeren. Deswegen sehe ich mich glaube ich eher als Millennial. bommel: Ja, aber ich glaube, ja, also letztlich ist es ja auch so wie so Also eine super weirde Einteilung, die auch eigentlich nicht so wirklich was aussagt. Da gibt es, glaube ich, auch sogar wissenschaftliche Abhandlungen drüber, dass die Varianz innerhalb der Generation deutlich, deutlich größer ist als zwischen den Generationen. Aber... Ich würde sagen, nein. kc: Du sagst, ich bin kein Millennial. Okay. bommel: Ich weiß nicht, weil ich glaube, wenn ich so kulturelle Referenzen und Anspielungen mache oder so, dann fühle ich mich im Wesentlichen immer alt, weil du kennst nichts, was total okay ist. Aber wo ich mir so denke, ich glaube, wenn ich Millennial sein da über irgendwas definieren müsste, dann wäre es über halt bestimmte kulturelle Marker oder halt so, welche Musik man halt auch so kennt oder so. kc: Ja, aber ich kenne halt nichts. Also ich kenne halt auch nichts, was irgendwie so für Gen Z typisch ist. Einfach, weil ich halt wenig Zeit dafür hatte. bommel: Die Lingo, du sagst zum Beispiel low. kc: Ja. Die Lingo. Ich habe noch ganz viel mehr lustige Wörter. Irgendwann habe ich mal angefangen, Smombie zu sagen, was ja nur wirklich überhaupt niemand jemals gesagt hat. bommel: Für mich ist Smombie ein richtiges Boomer-Wort. kc: Ganz ehrlich. Ja, guck. bommel: Ja. kc: Oder sowas wie Peinlo. Das sagt auch keine Sau. Peinlo, ja. bommel: Wie kam das auf? Peinlo. kc: Weiß ich nicht. Ich habe das irgendwann mal gehört und seitdem sage ich häufig statt peinlich Peinlo. bommel: Ja, guck mal hier. Google KI sagt, Peinlo ist die Unter Gen Z und in der heutigen Jugendsprache. geläufige Kurzform für peinlich. kc: Okay. bommel: Sehr schön. kc: Aber du hast erst mal gefragt, wann kam das auf, weil es klang wie ein altes Wort. bommel: Nee, ich fand nicht, ich finde, nee, das ist alt, klingt, fand ich nicht. kc: Er fehlt. bommel: Ja, sehr. Es gibt offensichtlich in Hamburg eine Peinlo-Pop-Party. Da müssen wir jetzt leider hin. Hilft ja nichts. kc: Wann? Wann machen wir Fantreffen auf der Peinlo-Pop-Party. bommel: Oh Gott, Moment. Peinlo-Pop-Party. Vielleicht gibt es sie ja auch gar nicht mehr. Ist deine neue Lieblingsparty. Aha. kc: Das bezweifle ich. Ich mache keine Partys. bommel: Denke nicht. kc: Wobei nächste Woche bin ich auf einer Party. Ist auch neu für mich. Kann ich hier, glaube ich, nichts erzählen. In der nächsten Folge dann vielleicht. Mal gucken. bommel: Gar nicht in Hamburg. Die Peinlo Pop Party gibt es in Köln und in Berlin. Am 17. Juli und 1. August. Warum machen wir da jetzt Werbung für? Schneiden wir raus. kc: Was soll das denn? bommel: Deine neue Lieblingsparty mit Pop-Hits-Geballer aufgefüllt mit awkward Darlings, guilty pleasures und TikTok Moves. kc: Siehst du, das ist so Zeug, was ich niemals sagen würde. Ich glaube, ich habe noch nie in meinem Leben unironisch was über guilty pleasures erzählt. Oder irgendwas über Darlings. bommel: Ach so, nee, aber Guilty Pleasures schon. Erst letzte Woche habe ich ausführlichst über ein Guilty Pleasure gesprochen, aber ich weiß nicht mehr über welches und ich weiß nicht mehr mit wem. Mein Gehirn funktioniert so merkwürdig, was ist das denn? Naja, vielleicht fällt es mir nochmal ein. kc: Ganz normal. Und TikTok-Moves habe ich auch noch nie gemacht. Irgendwann war mal dieser eine Fortnite-Tanz, erinnerst du dich? bommel: Ach doch, der Floss-Dance, den kann ich. Den habe ich mit meinem Partner mal geübt. Was sehr süß ist. kc: Ja, solche Sachen habe ich halt alle nicht mitbekommen. Also das habe ich mitbekommen, aber nie so als das Ding, was jetzt alle machen wollen und gerne machen und alle kennen. Ich glaube, ich habe den Floss Dance.. bommel: Den Flossdance habe ich aber auch ungefähr zehn Jahre gelernt oder so, nachdem das trendy war. kc: Also jetzt erst vor kurzem? bommel: Ich weiß nicht, wann war der denn? kc: Irgendwann zwischen 2015 und 2018. bommel: Flossdance, TikTok. Ja, wann??? kc: Irgendwann war es gewesen. bommel: Guck mal, so geht der Floss. YouTube-Tutorial von vor drei Jahren. Guck mal, so spät bin ich gar nicht dran. kc: Nee, das kann gar nicht sein, dass das da modern war. Nee, nee, nee. Da habe ich noch zu Hause gewohnt, als das passiert ist. Und da war ich noch in der Schule. bommel: Vielleicht ist der Floss-Dance einfach so ein zeitloser Klassiker mittlerweile, so wie so eine Rumba oder so. Und wir haben einfach so verpasst, wie das so irgendwie aufgenommen worden ist in so einem popkulturellen Kanon. kc: Einfach nie verschwunden, wie irgendwie der Gangnam Style oder der Harlem Shake. bommel: Der Floss Dance überdauert sie alle. kc: Ja, aber siehst du, das ist auch wieder was, wo ich denke, ich bin mehr Millennials, weil Millennials wissen alle, was Gangnam Style und der Harlem Shake sind, aber wenn ich Gen Z-Leute frage, weiß das niemand. bommel: Ja gut, das kann sein. kc: Also schreibt uns doch gerne mal, welcher Generation ihr angehört und ob ihr den Gangnam Style und den Harlem Shake kennt. bommel: Ja. kc: Ja, zuletzt des Vorgeplänkels haben wir noch eine News. bommel: Vorgeplänkel? Das ist aber schon eine Stunde. kc: Wir haben noch eine News und, es geht um die Grünen. Um einen ehemaligen Grünen. Nämlich um Boris Palmer. Der hat einer Rollstuhlfahrerin, die zufällig auch Sportlerin ist und eine Sportehrung bekommen sollte, eine Rampe verwehrt. Und das ist so traurig. Und ich lese dazu einfach mal den Artikel vor, den der Südwestdeutsche Rundfunk dazu veröffentlicht hat. Die Stadt Tübingen will einer Tischtennisspielerin im Rollstuhl für eine Sportehrung Ende Juni keine Rampe aufbauen, weil das zu teuer sei und zu viele Plätze wegnehme, so Oberbürgermeister Boris Palmer parteilos. Die Rampe braucht die Frau im Rollstuhl aber, um auf die Bühne zu kommen. Auf Facebook hat die betroffene Sportlerin Hailfinger den Fall öffentlich gemacht. Mal wieder kommt die Ausrede der Kosten statt der Inklusion, bin ich also als Parasportlerin mal wieder weniger wert. Was wäre so lustig? bommel: Ach, Heilfinger, okay. Wenn sie Halefinger heißen würde, dann würde sie so Tischtennis spielen. Das wäre ja... kc: Ja, sie spielt Tischtennis. bommel: Ja, ja, aber wahrscheinlich heißt sie ja Heilfinger (Hailfinger) und nicht Halefinger. Aber das wäre ja natürlich komplett majestätisch, wenn du so einen heiligen Finger hättest. kc: Ja, ja. Ja, und dann kommt raus, dass diese Rampe 1200 Euro gekostet ist. bommel: Das ist so albern. kc: Palmer sagt, das ist zu viel, damit eine Person für eine Minute auf der Bühne ist. So, und als Alternative hat er dann zur Aussicht gestellt, ja, so 600 Euro Spende an einen Verein, der sich für Rollstuhlfahrer einsetzt. Das ist denkbar, irgendwie die Rollstuhlfahrerin, die du da ehren willst, einfach unsichtbar zu machen und nicht auf die Bühne zu holen und dich für Rollstuhlfahrende einzusetzen, weit über dieses Ding hinaus, ist es dir dann zu teuer. bommel: Wir müssen einfach ganz schnell einen Verein gründen, also einen gemeinnützigen Verein, an den die Spende gehen kann, der sich dafür einsetzt, dass Rollstuhlfahrer*innen Rampen bekommen, wenn ihnen die verwehrt werden sollen. Und dann sowohl die 600 Euro Spende einheimsen, als auch uns um diese Rampe da zu kümmern. Das wäre, ich hoffe, Xenia hört das nicht, sonst existiert dieser Verein in einer halben Stunde ungefähr. kc: Ich glaube, wir sind nicht unbedingt diejenigen, die da sichtbar sein sollten in diesem Kontext, weil das natürlich was ist, das eigentlich ausschließlich Rollstuhlfahrende betrifft und die haben natürlich auch eine Struktur. Aber ich wollte nur noch mal darauf hinweisen. Ja. bommel: Ja. Mein Kopf kam nur mit einer Idee, wie man direkt diese Spender noch einheimsen könnte. kc: Ja, und was ich aber auch sehr, sehr interessant finde, so endet dieser Artikel nämlich, ist, dass die Rollstuhlfahrerin selbst dann sagt, ich weiß, dass die Stadt Tübingen sehr viel für Menschen mit Behinderung macht. Allerdings gab es in den letzten Jahren bei der Sportlerehrung keine befriedigende Lösung. Und ich finde das mal wieder sehr, sehr bezeichnend, wo wir vielleicht auch gleich einen Übergang zu unserem Thema für heute haben, dass hier mal wieder Zeug gelobt wurde. Das halt offensichtlich nicht ausreichend ist, wo so eine Einzelperson wie Boris Palmer entscheiden kann, nee, dieses Geld geben wir jetzt nicht aus für Inklusion, weil es nicht wichtig wäre. bommel: Ja, voll. Wo es sehr wichtig wäre. Ja, es wird daran ja auch total deutlich, dass das offensichtlich ein Problem ist, was es in den letzten Jahren irgendwie auch schon gegeben hat und was es in Zukunft halt auch geben wird, sehr wahrscheinlich. Ja, natürlich. Weil sie sagt ja auch, allerdings gab es in den letzten Jahren bei der Sportlärung keine befriedigende Lösung. Also das heißt, das ist auch ein totales Scheinargument dann zu sagen, ja, wir können hier jetzt nicht auf die Bedürfnisse von einer Einzelperson eingehen und für die 1200 Euro ausgeben. Darum geht es ja gar nicht. kc: Das ist ja auch vor allem nicht nur was für jetzt, sondern diese Rampe ist ja dann auch was für später und für alle möglichen anderen Veranstaltungen, die in dieser Location halt abgehalten werden können, sollen, tun. Und wenn halt einfach nicht die Infrastruktur da ist, dass Menschen mit Behinderung daran teilhaben können und teilnehmen können und auf Bühnen sichtbar sein können, dann wird es halt da auch einfach nicht passieren, wenn man nicht einfach mal anfängt, diese Scheiß-Infrastruktur da hinzusetzen. Aber stattdessen wurde hier wieder Honig ums Maul geschmiert, um bloß nicht zu sehr anzuecken wahrscheinlich. bommel: Statt einfach weiter zu sagen, es ist scheiße. hat, ne? kc: Ja. bommel: Das ist ja dann, wird ja redaktionell dann auch gerne. Das kennst du ja auch selber, dass dann ja sehr gerne die besonders sozialverträglichen Sätze dann genommen werden, egal ob das eigentlich genau das ist, was du aussagen wolltest oder nicht. kc: Ja, das kennen wir natürlich auch sehr gut. bommel: Ja, Today I Learned. kc: Finde ich super traurig. bommel: Ja, was Boris Palmer Menschenrechte wert sind, keine 1200 Euro. kc: Ja, was Menschenrechte wert sind, nämlich gar nichts, das wussten wir auch vorher schon. Ja, wenn man so die Nachrichten der letzten... Jahre verfolgt hat. Und ich frage mich halt wirklich, warum Tübingen den immer noch als Oberbürgermeister hat. bommel: Weil Tübingen so hügelig ist. kc: Ja, warum ist Tübingen nicht flach? Nach der Flachheit Tübingens, da sehn' ich mich. Ja. bommel: Dafür ist Boris Palmer halt flach. Vielleicht ist das die ausgleichende Flachheit, die Tübingen halt braucht. kc: Ja, okay. bommel: Also flach im Sinne von Haltung und politischen Haltung, das war jetzt nicht auf irgendwas Körperliches bezogen. kc: Und weißt du was? Lieber Boris Palmer, sollten Sie diese Folge gehört haben und sich wenigstens ein kleines bisschen schämen dafür. bommel: Dann gehen Sie weg. kc: Dann schreiben Sie mir bitte eine Nachricht und ich bezahle diese Rampe selbst. Und zwar vollständig. bommel: Ja, und ich nehme die 600 Euro. Nein, nein, nein, nein, die sind bei mir falsch. kc: Also wirklich, das kann es halt wirklich einfach nicht angehen. bommel: Das ist echt so. Imagine Boris Palmer hört diesen..., also nein. kc: Ja, es wäre doch gut für ihn. bommel: Weiß ich nicht. kc: Vielleicht wird er dann ein bisschen menschlicher. bommel: Boris Palmer erst mal zehn Minuten darüber gehört, wie wir duschen. kc: Ja, auch ein Boris Palmer muss sich duschen. Aber ja, vielleicht duscht er sich nicht ganz so ausführlich und nicht ganz so gut wie du. bommel: Niemand duscht so gut wie ich. Du bist die beste Duschmaus. Ja, echt. Ich hoffe, ich bin Profiduscherin. kc: Aber zum Thema. bommel: Bestimmt. Das Vorgeplänkel wird einfach immer länger. kc: Okay, let's go. Wir haben ja in der letzten Folge über Schule gesprochen und wir dachten, da ist so viel offen. Dass wir weitere Folgen machen müssen und so viel können wir auch schon sagen, das wird nicht die letzte Schulfolge sein so ein Thema Exkursion und alles ist auch noch offen, was wir heute nicht besprechen werden, aber ja, kommt noch, Und ich hatte ja in der letzten Folge darum gebeten, dass ihr uns gerne so Erfahrungen, Erlebnisse aus eurer Schulzeit so mitteilen könnt und erzählt, wie das bei euch so ist und wir dann da irgendwie so ein bisschen drüber sprechen können. Und tatsächlich hat uns eine sehr, sehr ausführliche Zuschrift erreicht, nämlich von einem sehr lieben Hörer, dem Jakob. bommel: Liebe Grüße Jakob. kc: Ja, viele liebe Grüße. Und ich hatte dann gefragt, ob wir daraus vorlesen dürfen, ob wir das erzählen dürfen, ob wir darauf eingehen dürfen. Und das war okay, also machen wir das jetzt. Möchtest du anfangen, Jakobs Schulgeschichten erzählen, bommel? bommel: Ich? Oh Gott, ich bin gar nicht vorbereitet. kc: Du kannsch besser lesen als ich. bommel: Soll ich einfach vorlesen? kc: Ja, du kannst ja den ersten Absatz mal vorlesen, dann können wir da mal schon drauf eingehen und so. bommel: Ja, also genau, wir haben uns auch dazu entschieden, da jetzt nichts dran zu ändern oder so, sondern, ich weiß ja nicht, was dich erreicht hat, aber das ist das, was du hier in unser Pad kopiert hast. Ja, das ist exakt das. kc: Also wir erzählen das, wir haben uns entschieden, das nicht zu ändern, weil das eine sehr authentische Erfahrung ist, weil Jakob ist jetzt gerade Schüler. bommel: Ich dachte, du sagst jetzt gerade in der Schule. Mein Gehirn war schon so, das wissen wir doch gar nicht. kc: Es ist Samstag. bommel: Ja, stimmt, das auch. Okay, Jakob schreibt, ich teile jede Stunde, achso, dazu nochmal sagen, Jakob ist gehörlos, richtig? Oder was? kc: Ich weiß nicht, welchen Begriff Jakob nutzt, aber auf jeden Fall gibt es eine Hörbehinderung, offensichtlich. bommel: Okay, danke. Ich teile jede Stunde Mikrofone aus, damit gesagt, es direkt an meine Hörgeräte übertragen wird. Einige Lehrkräfte achten auch darauf, dass alle die nutzen, aber seit der Oberstufe vergessen die meisten Mitlernenden das und die meisten Lehrkräfte erinnern nicht daran. Ich rufe dann eher ungern rein. Am Ende der Stunde bin ich immer der Letzte im Raum, weil ich die Mikrofone wieder einsammeln muss. Morgens muss ich die am Lehrerzimmer abholen, was auch jeden Tag Zeit und Nerven kostet. Das ist besonders blöd, wenn ich eh schon spät dran bin. Ich bin vergleichsweise sehr privilegiert, weil halt alles außer Hörverständnisaufgaben und Wortmeldung ohne Mikro bereits für mich zugänglich ist. Andererseits kommt es auch oft vor, dass in einer Art Meldekette die Mikros vergessen werden. Wenn ich eine Wortmeldung nicht gehört habe, kann ich mich da dann nicht mehr melden, weil ich nicht weiß, ob etwas schon gesagt wurde. Oft verstehe ich gesagt, es ist auch ohne Mikro, aber es ist verdammt anstrengend. Wenn ich jetzt nochmal über die Unter- und Mittelstufe nachdenke, fällt mir auch eine Menge Ableismus auf. kc: Ja, ich glaube, das ist so, wenn auch vielleicht ohne Mikrofone und so, so ein Erlebnis, das wir beide irgendwie sehr gut nachvollziehen können. bommel: Ich glaube, du sogar noch deutlich besser als ich. kc: Weiß ich nicht, würde ich nicht so sagen, weil ich halt nicht irgendwie die Situation hatte, dass ich meine Hilfsmittel morgens erst irgendwie im Lehrerzimmer abholen musste und so, weil, für weite Strecken war das halt entweder stationär oder ich hatte es halt in meinem eigenen Gepäck mit drin, aber ja auf- und abbauen, das musste natürlich auch immer irgendwie sein. Gerade morgens vor der ersten Stunde war ich dann da typischerweise halt schon beschäftigt, während andere sich noch über ihr Wochenende unterhalten haben, dass ich das dann halt gleich losgehen konnte. So ist es natürlich auch immer irgendwie schwierig, da sozial teilzuhaben. Aber so, dass mein Hilfsmittel halt einfach nicht zur Verfügung steht, das kenne ich ja nicht so, weil meine Hilfsmittel sind ja primär in der Schulzeit Kameras gewesen oder eben mein Laptop zum Schreiben und wenn der vor mir steht oder ein Tischlesegerät, wenn das vor mir steht, dann ist es halt da und das muss nicht, rumgereicht werden und dann besteht halt auch nicht die Gefahr, dass ich irgendwas verpasse. bommel: Ich bin ehrlich, ich finde, das ist eine so merkwürdige Lösung, weil ich habe ja Lehramt studiert und meine Zeit in der Schule verbracht auf der Lehrer*innenseite und ich weiß ja, ich kenne ja die Seite vom Lehrerzimmer aus und keiner hat da Bock jemals die Tür zu öffnen. Und voll oft macht es halt auch lange einfach niemand so, was ich den Leuten halt auch so nicht unbedingt verdenken kann, weil du hast halt ja auch so deinen Film und kommst irgendwie an und bereitest dich ein bisschen auf den Unterricht vor und sowas alles. Aber da denke ich mir auch so, ist das wirklich die einzige Lösung? Kann der nicht einfach ein Schließfach bekommen oder so, wo das Stuff drin ist oder so, wo der halt jederzeit rankommt oder die Lehrkraft, die die erste Stunde hat in der Klasse, bringt es halt einfach mit. Also... Ich finde das so komisch. kc: Aber das werden ja die einfachen offensichtlichen Lösungen, die offensichtlich irgendwie nie so richtig stattfinden. bommel: Weißt du, selbst wenn man halt irgendwie sagt, so jo, Jakob ist dafür verantwortlich, das dann morgens in der Klasse so mit zu verteilen. Aber auch selbst das. Offensichtlich ist er ja irgendwie in der Oberstufe. Das sind ja alles Leute, denen man das zumuten kann, sich im Zweifel ein Mikrofon aus einer Tasche zu nehmen. Also das ist ja auch so ein bisschen dieser Twist von, was ist Integration, was ist Inklusion. Inklusion wäre halt, wenn einfach jeder irgendwie so diese Situation mitträgt und halt alle so ein bisschen ihren Teil dazu beitragen und dann ist es für alle halt nicht ganz so anstrengend. Und jetzt ist es halt so, ja, Jakob darf mitmachen, aber da musst du morgens ins Lehrerzimmer und da musst du die ganze Scheiße verteilen. Also was ist das denn? Das finde ich ja so bekloppt. kc: Und vor allem bei sowas ist es ja auch typischerweise so, dass, also gerade hier gibt es ja irgendwie Techniken, wie man Räume ausstatten kann. Und hier finde ich es halt einfach absolut seltsam. Das ist auch was, das ich tatsächlich sehr gut nachvollziehen kann, weil das bei mir auch immer wieder da war, ist, Dass nicht einfach dieser Raum angepasst wird und dann so geplant wird, dass eine Person mit einer Behinderung, die da auf Hilfsmittel angewiesen ist, quasi den ganzen Tag über in diesem Raum einen Unterricht hat, was ja auch eigentlich so überhaupt kein Problem wäre, weil wann brauchst du Fachräume? bommel: Ja, also es kommt halt immer extrem drauf an. Also ich hatte schon in vielen Fachräumen auch Unterricht, weil wir zum Beispiel auch, wir hatten zum Beispiel auch so ein Fremdsprachenlabor und so, weil die waren dann technisch halt auch nochmal anders ausgestattet als so normale Klassenräume. Ich hatte auch Chemie, Bio und so, das hatte ich alles halt in Fachräumen. Aber das ist halt auch wieder so ein Ding, das ist halt irgendwie letztlich dann auch so ein Systemproblem. Und dann denke ich mir halt auch so, ja, kann die Lehrkraft nichts für, kann Jakob aber auch nichts für. kc: Also, weißt du, das ist halt so. bommel: Dass die Situation muss man dann halt irgendwie gemeinsam tragen und gestalten. Und deswegen sage ich halt auch immer so, ja, oder du ja auch generell, deswegen müssen solche Überlegungen halt auch schon eine Rolle spielen, wenn man halt Schulen plant oder so. Und dieser Sektor ist so unterfinanziert und ich weiß, dass so die auch im Zweifel die einzelne Person, die irgendwo eine Entscheidung trifft oder so, oft meinen die das auch irgendwie gut und haben auch nicht die Mittel, die sie gerne zur Verfügung hätten und so. Oder auch eine Schulleitung kann auch irgendwie nur mit den Mitteln arbeiten, die sie halt da haben und so gerade, was auch so Gebäude angeht und so. Ich musste zum Beispiel in meiner Schulzeit, gerade in der Oberstufe, musste ich regel... Und alle unsere Fachräume waren in einem anderen Gebäude, aber nicht so einmal über den Schulhof, sondern wir hatten... Eine halbe Stunde Pause und diese halbe Stunde, die musstest du aber auch stramm durch. Da war nicht noch mit Pippi machen oder ein Brot essen oder so. Nein, nein, nein. Da musstest du los, damit du dann da noch irgendwie deine Federtasche und dein Hefter auspacken kannst, damit deine Pobacken dann zur Klingel den Stuhl berühren. kc: Ja, so eine Situation hatten wir auch in meiner Oberstufe, aber nicht mit Fachräumen irgendwo anders, wo es absolut notwendig gewesen wäre, dass man dahin ist. Sondern wir mussten diese Räume belegen, damit die nicht von irgendwem anders genutzt werden und die Schule diese Räume zur Verfügung hat, die sie scheinbar irgendwie brauchte. Aber wir waren die Einzigen, die dann jeden Freitag von der ersten bis sechsten Stunde da an der anderen Seite des Ortes irgendwie Unterricht hatten, wo wir erstmal berghoch und runter und immer wieder irgendwie rumwatscheln mussten, nur um da zu sein. bommel: Achso, aber hattet ihr, du hattest deinen ganzen Tag dort Unterricht quasi, oder was? kc: Ja, ich nicht, weil ich zwischendrin zwei Freistunden hatte. Und manche hatten auch die ersten zwei Stunden irgendwie im regulären Schulkomplex und mussten dann runter. Und auch nach der sechsten Stunde zur siebten Stunde war bei mir irgendwie nicht standardmäßig irgendwie Pause, sondern ging halt irgendwie gleich weiter. Und da hattest du vielleicht zehn Minuten, um von da unten in den regulären Schulkomplex zu kommen. Und was halt einfach vollkommen sinnlos war, weil die Räume ja offensichtlich auch so ausgereicht haben, wenn niemand anders... In der Woche da runter musste, sondern immer nur freitags für diese paar Stunden diese Räume genutzt werden mussten. bommel: Das ist merkwürdig. kc: Ja. bommel: Ja, wir hatten halt aber wirklich dann so zwei Stunden da und dann wieder, also, ja, zurück. Also sie haben schon versucht, das in so Randstunden zu planen, aber es ist halt trotzdem, ne? kc: Ja. bommel: So ätzend. kc: Das ist so ein Quatsch. Aber auch da frage ich mich so insgesamt, so generell, das meinte ich eigentlich mit meiner ursprünglichen Frage mit, wann brauchst du Fachräume? Also ja, ich hatte auch Unterricht in Fachräumen, gerade so naturwissenschaftliche Fächer, da ist es halt manchmal sinnvoll, dass du da drin Experimente machst, aber wenn ich so zurück überlege, haben wir zweimal im Jahr dieses Equipment in diesem Raum gebraucht und so was da sonst irgendwie war, war irgendwie so ein Plastik-Skelett, Das war auf einem Schiebeständer. Das hätte man da auch holen können und dann einfach in die andere Räume schieben können, wenn es dann mal irgendwie gebraucht worden wäre. Also da sehe ich die Notwendigkeit nicht, jeden Unterricht in diesen Räumen zu haben. bommel: Ja, das stimmt wohl. Da müsste man dann auch einfach flexibler sein, wenn man halt jemanden hat, vor allem mit einer gewissen Behinderung. kc: Also das hätte ich mir auch schon sehr gewünscht, weil das hätte für mich auch primär irgendwie bedeutet, dass ich meinen Laptop einfach mal über eine Pause irgendwo liegen lassen kann, weil ich weiß, ich bin gleich wieder dort. Das heißt, ich hätte Zeit gehabt, die ich brauchen würde, um das einzupacken, um das vor allem sicher einzupacken, damit es nicht irgendwie kaputt geht. Ich hätte nicht das zusätzliche Gewicht, das ich mit mir rumtragen muss. Ich hätte eine Pause machen können, wo ich mir nicht Gedanken machen musste, ja, klaut das jetzt jemand, weil Technik teuer, Sondern ich musste halt irgendwie permanent darauf aufpassen, was natürlich, wenn du das so ein ganzes Schuljahr über jeden Tag zwei, dreimal machst, du verlierst dadurch halt auch einfach allein dadurch so viel sozialen Anschluss. bommel: Ja, absolut. Voll. Klar, weil dann gehen schon mal Leute los und so. Also du brauchst quasi schon eine relativ stabile Beziehung, damit du jemanden hast, der dann auf dich wartet oder dir hilft oder so. kc: Ja, und dann ist es auch nicht so, ja, wir schmeißen jetzt unsere Rucksäcke da mal in die Ecke und dann spielen wir Fußball, weil erstmal, wenn du einen Laptop oder Mikrofon oder was weiß ich da dann mitschleppst, dann kannst du deinen Rucksack nicht schmeißen, dann musst du den sanft dahin legen und dann musst du halt trotzdem währenddessen, während du da irgendwas machst, ein Auge drauf haben, dass da niemand dran geht, weil so eine Schule ist klein, die Leute kennen ja deinen Rucksack und die wissen ja, was du da drin hast. bommel: Ja. Und wenn jetzt jemand denkt, ja, ich beklau ja keine Behinderten oder so. kc: Ja. Mir wurde mal ein Blindenstock zerstört, weil sich Leute darüber beömmelt haben. bommel: Ich kann nicht wirklich. kc: Ja gut, aber das war nicht in der Schule, sondern das war hier spätabends und das waren irgendwelche Jugendlichen. Naja. bommel: Ja, trotzdem. Also soll ich die zweite Hälfte mal vorlesen? Okay, also es geht weiter mit Jakobs Erfahrung. Immer wieder haben irgendwelche Idioten absichtlich Mikros aktiviert und so einfach auf ihrem Tisch liegen lassen. Dadurch habe ich dann ziemlich viel störenden Lärm gehabt. Bescheuerte Kommentare und Fragen gab es auch oft genug. Teilweise war das natürlich einfach Unwissen. aber wenn die Frage dann von einer Person mehrfach kommt? Nein, ich kann nicht Lippen lesen. Die Hörgeräte gleichen ja den Großteil des Hörverlustes aus. Doch, ich brauche das Übertragungsgerät. Die Hörgeräte sind nicht perfekt und haben eine ziemlich miese Störgeräuschunterdrückung. Ich wusste jahrelang nicht, dass es Spülmaschine heißt, da ich trotz Hörgeräte Spümaschine gehört habe. Gerade Gruppenarbeiten in lauten Räumen sind ohne Mikros unmöglich und mit Mikros immer noch kompliziert. Um Nachteilsausgleiche muss man sich leider immer aktiv kümmern, weil die Schule da sonst nicht von sich aus verlängert. Es fehlen ja sogar alte Ausgleiche in der Schulakte. Die Nachteilsausgleiche werden auch nicht, obwohl alle meine Lehrkräfte die unterschrieben haben, konsequent umgesetzt. Ja, das ist so scheiße und das tut mir so leid. kc: Ja, also Nachteilsausgleiche, selbes Spiel irgendwie, Fragen, Zweckentfremdung der Hilfsmittel, unsachgemäße Benutzung, das ist auch was, das ich irgendwie richtig, richtig gut kenne und auch irgendwie so häufig gehabt habe. So insbesondere, wo ich halt fest installierte, wo ich ein fest installiertes Tafellesesystem hatte. Ähm, Und eben nicht immer meinen Laptop da hatte. Da gab es halt teilweise gar keine andere Möglichkeit, als dass ich das mal unattended lasse, gerade auch in der Grundschule. Und häufig ist es dann halt passiert, dass sich Leute daran zu schaffen gemacht haben, weil, ja, ist ja cool, irgendwie so ein Gerät, so ein Bildschirm, ich will mal Knöpfchen drücken. Und da ist es halt auch ganz häufig passiert, dass irgendwie Leute meine Einstellung umgestellt haben und ich erstmal irgendwie alles wieder zurückstellen musste, um irgendwie wieder zurecht zu kommen. Und auch das hat dann natürlich auch dafür gesorgt, dass ich ganz viel von Unterrichtsinhalten verpasst habe, weil ich halt mit meinem Hilfsmittel beschäftigt war, dass andere Leute halt mutwillig irgendwie vorher umkonfiguriert, umgestellt, irgendwas damit gemacht haben, wo ich nicht weiß, wie man das jetzt umstellen kann. bommel: Kann ich dir dazu eine Frage stellen? Ich weiß gerade gar nicht, ob die ein bisschen weird ist. Mein Gedanke war gerade, ob du dir das wünschen würdest, dass, weil mein Kopf kam gerade so ein bisschen mit der Idee, eigentlich sind diese Systeme ja eine Erweiterung deines Körpers. Und im Sinne von, dass sie halt oder genau das ist meine Frage, ob das so für dich ist auch, dass das quasi eine Erweiterung deines Körpers ist, weil sie halt bestimmte Dinge ausgleichen, die du sonst nicht kannst, in dem Fall halt bestimmte Sehleistungen, und sie hat dir letztlich ein Stück weit auch körperliche Autonomie geben. Und ich frage mich, ob man diese Art von Hilfsmittel nicht viel mehr, also ich glaube, bei Rollstühlen fällt es Leuten im Zweifel leichter, als eine Erweiterung des Körpers, einen Teil des Körpers, je nachdem, anzusehen. Aber das ist ja eigentlich da auch nichts anderes. Weil ich mich halt frage, ja, auf der einen Seite ist es halt logisch, Das ist ein Gerät und das ist irgendwie spannend und so, gerade für Kinder so. Aber ob man nicht eigentlich viel mehr auch von vorne herein mit dieser Logik herangehen müsste, dass das, auch wenn es quasi ein Computer ist, dass der letztlich in gewisser Hinsicht zu deinem Körper gehört auch und das deswegen halt niemand anzufassen hat. kc: Ja, definitiv. Ja, auf jeden Fall. Also gerade bei diesen stationären Tisch-Tafel-Lesegeräten, die ich genutzt habe, da würde ich das deutlich viel mehr sagen, als ich das jetzt sagen würde mit einem Smartphone und mit einem Laptop zum Beispiel. Eben weil ich halt einfach permanent das habe nutzen müssen, gut ein Laptop letztendlich auch, aber so als ich dann angefangen habe, statt, diese Kamerasysteme zu benutzen einfach ein Handy zu nehmen, weil die gut genug geworden sind, weil sind viel kleiner, viel praktischer, dies, das, da dann halt nicht mehr so sehr, weil die Nutzung da halt immer sehr temporär war so, jetzt sehe ich gerade was nicht jetzt nehme ich mein Hilfsmittel und jetzt gucke ich da, Aber das nimmt natürlich aber auch den anderen die Möglichkeit, da währenddessen irgendwie was rumzuspielen, weil das Handy ist klein genug, das existiert einfach, wenn ich es gerade nicht habe in meiner Hosentasche. Und ja, dementsprechend würde ich das schon sagen und beim Blinden-Langstock dann halt auch ganz definitiv eine Körpererweiterung. bommel: Also ich möchte da Jakob jetzt auch gar nichts einfach so aufdrücken, aber da hatte ich auch dieser Gedanke, fand ich, passt auch eigentlich zu diesem, Leute aktivieren dann absichtlich Mikrofone und also das ist ja eigentlich, als würde dir jemand absichtlich die ganze Zeit irgendwas ins Ohr flüstern oder ins Ohr kruscheln oder so, um dich zu nerven oder irgendwas. Und ich, also gut, das ist halt auch eine absolute Utopie des Menschen, die Körper von anderen oder die Autonomie der Körper von anderen tatsächlich achten würden. Aber ich habe das Gefühl, so sehr es mich nervt, da denke ich dann manchmal auch so, ja vielleicht müssen Leute das halt einfach mal wirklich raffen, so in diesem Sinne von, ja das wäre wie wenn ich dir die ganze Zeit ins Ohr pusten würde oder sonst was und das fändst du auch scheiße. Also ich mag das eigentlich nicht dieses, ja, übertrag das mal auf dich und wie das dann für dich wäre, weil ich mir halt so denke, mach halt auch einfach nicht so, weil es ist ja eigentlich egal, ob ich das persönlich, körperlich nachempfinden kann oder nicht. Wenn das ein Bedarf ist, den eine andere Person ist, dann kann ich dem nachgehen. bommel: Egal ob ich das verstehe oder nicht so oder ob ich das nachempfinden kann oder nicht. Aber da denke ich mir halt auch so, vielleicht müsste das halt pädagogisch auch nochmal ganz anders begleitet werden und wo man dann halt auch nochmal sagen müsste, okay, das kann halt diesen Kindern, Jugendlichen, wem auch immer. bommel: Nicht einfach so überlassen werden, sondern einfach. bommel: Ja, dieses Bewusstsein dafür muss halt einfach in irgendeiner Art und Weise geschaffen werden. Und ich finde es auch immer, was ich immer richtig ätzend finde, ist halt auch irgendwie, wenn man davon ausgeht zu sagen, ja, aber das verstehen Kinder ja nicht oder irgendwas so. Hä, Kinder sind super schlau. Natürlich verstehen die das. Die sind in der Regel cute und schlau und wollen halt auch nicht, dass es anderen Leuten super scheiße geht. Also generell gesagt. Also die können das schon verstehen. Man muss denen das halt im Zweifel nur irgendwie begreiflich machen. kc: Und irgendwie erklären. Aber jetzt, wo du das gerade gesagt hast, hatte ich halt nochmal irgendwie sehr doll das Bedürfnis da herauszuheben, dass es sich um Gewalt handelt. Also das ist ja auch was, dass Jakob selbst nicht so beschrieben hat. Er hat ja auch geschrieben, ihm fiel da halt eine Menge Ableismus auf und ich finde aber der Begriff Ableismus hier umfasst halt nicht alles das, was wir jetzt hier besprochen haben, weil das ist halt richtige, aktive, vielleicht strukturell bedingte, aber keine strukturelle Gewalt, sondern das ist halt direkte, auf dich einwirkende Gewalt. bommel: Ja, und ich finde, das muss halt auch einfach eine ähnliche Konsequenz haben. Also wenn es Leute gibt, die wiederholt dann, wie jetzt in Jakobs Fall, die Mikrofone einschalten, um ihn abzunerven und um da Störgeräusche zu verursachen, dann muss das letztlich genauso gehandelt werden, als würde die Person Jakob die ganze Zeit piksen oder kitzeln oder sonst irgendwas gegen dessen Willen. kc: Ja, vollkommen. bommel: Also vielleicht sehe ich das auch nicht oder komme da gerade nicht drauf, welchen Unterschied es geben sollte. Für mich gibt es da keinen Unterschied. Und ich finde, also können Leute ja auch gerne sagen, wenn sie sagen, okay, nee, den und den unterschied sich doch. Aber für mich gibt es keinen Unterschied. Das ist für mich einfach ein Teil von körperlicher Gewalt. kc: Ja, absolut. Aber auch gerade so, ich habe ja kurz diese Geschichte mit meinem Langstock angesprochen, der irgendwie zerstört wurde. Das lief hinaus auf Sachbeschädigung, was es halt so vom Gesetz her natürlich ist. Aber für mich war es halt in dem Moment einfach Körperverletzung, weil das mich halt in meiner körperlichen Autonomie und alles irgendwie, richtig doll eingeschränkt hat, richtig doll behindert hat und mir halt einfach irgendwie alles genommen hat, was irgendwie überhaupt ging. Aber hat, also ich habe das nicht angezeigt, weil es sowieso nichts brächte, aber ich hatte mit meiner Versicherung dazu Kontakt und, Die waren aber auch so, ja, ein Ding ist kaputt gegangen, Sachbeschädigung, was wollen sie noch? Mehr passierte halt nicht. bommel: Ja, es zeigt halt einfach das Unverständnis der Situation gegenüber. kc: Ja, und das hier ist natürlich dann irgendwie absolut das Gleiche. Ja. Es macht mich auch ehrlich gesagt sehr, sehr traurig, dass jetzt in 2026 solche Erfahrungen immer noch da sind, immer noch aktiv erlebt werden müssen, weil das war in meiner Schulzeit schon da, das war in deiner Schulzeit schon da und irgendwie hat sich nichts verändert, obwohl in der Zwischenzeit alle immer mehr irgendwie über Inklusion geredet haben und so weiter. Aber wir scheitern halt immer noch an solchen Dingen. Wobei, scheitern ist vielleicht auch das falsche Wort, weil es ja ganz oft gar nicht mal versucht wird. Das klingt auch wieder zu nett. Und ich hatte ja in der letzten Folge auch schon gesagt, dass ich auch eine sehr, sehr lange Mail geschrieben habe an meine damalige Deutschlehrerin, weil meine Mitarbeitsnote irgendwie so schwierig ist und weil ich mit einem Medium nicht klarkam, dass sie vorausgesetzt hatte. bommel: Vielleicht nochmal als Recap kurz, manchmal lassen Leute ja auch eine Folge aus, es ging darum, dass sie ein bestimmtes Buch lesen wollte, was es für dich, das in einer Version lesen wollte, die für dich nicht als digitale Form zugänglich war und sie sich geweigert hat, die Version zu nehmen, die für dich zugänglich gewesen wäre. kc: Genau, so im Groben. Das würde trotzdem empfehlen, einfach die vorherige Folge hierzu noch zu hören, weil das ja sowieso auch eine sehr spannende Folge gewesen ist. Und ich hatte mir überlegt, ob ich diese Mail tatsächlich vorlesen wollte, weil das natürlich auch sehr, sehr, sehr persönlich ist alles, was da irgendwie drin ist. Und wir haben uns dann jetzt erst kurz vor der Folge darauf geeinigt, dass wir quasi einzelne Punkte aus dieser Mail auch nochmal thematisieren und auch nochmal darauf eingehen und nicht die ganze Mail lesen. Einfach eben auch umzuzeigen, was so die Kämpfe sind, die da so immer wieder geführt wurden, wie viele Menschen mit Behinderung, die ich kenne, mit solchen Situationen konfrontiert sind und wie sie damit versucht haben umzugehen und was das für ganz viele Leute irgendwie auch bedeutet hat. Und ich weiß noch, als du zum ersten Mal diese Mail gelesen hast, die habe ich dir ja schon vor ganz langer Zeit mal gezeigt, hast du auch gesagt, ja so das zu schreiben, du warst zu dem Zeitpunkt 16 oder 17, weiß ich nicht mehr. Ja. Das halt auch sehr, sehr bezeichnend dafür. kc: Wie sich Menschen eigentlich entwickeln, wenn ihnen das System und die Gesellschaft immer wieder solche Barrieren in den Weg stellt und es da eigentlich überhaupt nichts mehr gibt, weil dann lernst du halt schreiben, dann lernst du halt solche Sachen irgendwie auszudrücken und dann bist du unbequem, dann bist du zwangsläufig unangenehm und dann mögen Menschen dich halt nicht, außer du bist es halt nicht, aber dann hast du halt ganz viele andere Probleme und hast halt keine Möglichkeit aus diesem System zu entfliehen. bommel: Ja, du hast halt auf jeden Fall sehr, sehr viel emotionale Arbeit so übernommen, beziehungsweise versucht zu übernehmen. I mean, du warst halt eine jugendliche Person in einer verzweifelten Situation und hast mit einer Person geredet, die quasi absolute Kontrolle über die Situation hatte. Also das muss man ja auch sagen, die Lehrkraft war in der absoluten Machtposition in dem Sinne, dass es an ihr hing zu entscheiden, welche Lektüre dann nun konkret genommen wird und welche nicht. Und dem hast du ausgeliefert. Und das ist schon, also da muss man sich auch immer so ein bisschen drüber Gedanken machen und sich das so ein bisschen ins Bewusstsein rufen, weil ich weiß auch, dass wir darüber gesprochen haben, dass du gesagt hast, ja, hätte ich irgendwas anders machen können oder sollen. Und da habe ich auch zu dir gesagt, ja natürlich hätte man Sachen anders machen können. Man kann immer irgendwas anders machen. Aber das ist ja auch immer so diese Frage, die man sich stellen muss, was verlangt man da gerade von den Personen? Wie viel Perfektion verlangt man da gerade von den Personen? Und wer trägt ja eigentlich welche Verantwortung und ist in welcher Rolle in dieser Situation? Und ich finde, gerade wenn man sich das bewusst macht, dann muss man einfach anerkennen, wie viel Arbeit du in diese E-Mail gesteckt hast. kc: Ja, und nicht nur in diese E-Mail. Also die E-Mail war halt nur das Kulminierte davon. bommel: Also diese Kommunikation generell in diese Situation, ja. kc: Ja, und das kostet natürlich auch alles irgendwie Zeit, um irgendwie damit klar zu kommen. Ich hatte ja auch in der letzten Folge schon erzählt, dass meine Schultage gerade in der Oberstufe halt daraus bestanden, dass ich komme morgens in die Schule, mache meinen Kram, ich kann die Freistunden nicht so richtig genießen, weil geht nicht, es ist laut, es ist voll, es gab keine Plätze. und dann bin ich nach Hause gekommen, habe Hausaufgaben gemacht und musste mich halt noch mit so Kram rumschlagen und versuchen, mir irgendwie Material zugänglich zu machen, damit ich dann am nächsten Tag, halt teilnehmen kann und irgendwie eine mehr oder weniger gescheite Mitarbeitsnote bekomme. Und diese Mitarbeitsnote, da habe ich ja auch in der letzten Folge schon gesagt, dass ich da drei Punkte bekommen habe, damit war ich nicht einverstanden und deswegen habe ich dann letzten Endes diese Mail geschrieben. Ja, und dann schrieb ich, hallo Frau hmhmhm, ich schreibe Ihnen, weil ich mich nach unserem kurzen Gespräch am Mittwoch sehr unwohl fühlte. Das war wirklich sehr unwohl, das hören wir dann. Und ich dachte, dass ich Sie an meinen Gedanken dazu teilhaben lassen kann. Also auch das fällt mir jetzt so im Nachhinein wieder auf. Sehr, sehr freundlich. bommel: Ich finde es auch, es ist ein sehr lieber Opener und es ist vor allem ein, also ich finde, egal was danach noch kommt, ist es ja schon auch einfach so die Bereitschaft zu sagen, hey, ich öffne mich, so und so sieht es bei mir aus. Das ist schon auch krass. kc: Ja. Dann habe ich geschrieben, vor unserem Gespräch über meine Mitarbeitsnote war ich sehr angespannt. Ich habe mit einigen Mitschülern über ihre Note gesprochen und hatte Panik, dass meine eigene noch schlechter ausfallen könnte als das. Kurz gefasst, ich habe drei Punkte bekommen und damit bin ich ganz und gar nicht einverstanden. Und ja, dann erkläre ich halt noch so ein bisschen weiter, dass ich irgendwie versucht habe, diese Begründung zu analysieren und dass ich nicht ganz nachvollziehen kann, wie sie dazu kommt und ich gerne von ihr möchte, dass sie das darlegt. bommel: Ich finde auch, eine Sache müsste ich halt auch nochmal sagen, ich war ja in der Situation in meinem Leben, dass ich Leute bewertet habe und benotet habe. Was ist denn drei Punkte für eine Mitarbeitsnote? Hä? Dafür musst du ja aktiv stören. Also solange du da bist, halt wie denke ich, also was für drei Punkte? Hä? kc: Vielleicht um dieses Punktesystem auch nochmal Noten zu übersetzen, verstehen ja nicht alle. Drei Punkte ist eine Fünf. bommel: Ja. Und da denke ich mir halt so, also selbst wenn du da bist und nichts sagst, dann bist du ja immerhin irgendwie da und man merkt ja auch in so schriftlichen Arbeiten, ob du dich ein bisschen mit dem Stuff auseinandergesetzt hast oder nicht. So, ja, also das ist doch schon mal eine 4, oder? Also einfach so von meiner Haltung her irgendwie. Und wenn ich dann irgendwie noch sehe, okay, die Person, die gibt sich echt irgendwie so Mühe und versuchts, dann ist es für mich auch schon keine 4 mehr. Aber vielleicht bin ich auch zu nett. Aber finde ich eigentlich nicht. kc: Ja, jedenfalls habe ich eine 5 bekommen und wie ich in der letzten Folge da, auch schon erzählt hatte, War halt so das Hauptding, dass daran mein Verbleib in der Oberstufe irgendwie geknüpft ist und ich dementsprechend einen sehr, sehr großen Druck hatte. Dagegen irgendwas zu tun, weil ich wäre halt einfach aus der Oberstufe rausgeflogen. bommel: Darf ich eine Sache dazu sagen? kc: Ja, bitte. bommel: In meinem Kopf rattert dann immer aus, was Leute so für Einwände dazu hätten können. Und da könnte man dann ja jetzt auch sagen, ja gut, aber dann lag es ja nicht an Deutsch. Dann warst du ja generell offensichtlich nicht so gut. Und da möchte ich ganz entschieden sagen, nee, du hast ja in jedem Scheißfach diesen Stress gehabt. Und du hast ja in jedem Scheißfach diesen Mehraufwand gehabt. Und dass man das dann überhaupt schafft, das ist schon richtig krass. Und ja, man darf halt manchmal in manchen Fächern auch einfach schlecht sein. Und du hast in der letzten Folge auch erzählt, dass du dich ja entschieden hast für dein Profil oder für deine Hauptfächer, weil du dich entschieden hast, nicht nach Neigung und worin bin ich gut und was möchte ich mehr lernen, sondern nach Worin habe ich am voraussichtlich den wenigsten Aufwand in der Vorbereitung? Und sowas zählt ja auch alles mit rein. Und dann rauscht so ein Schnitt halt auch schon echt schnell mal ziemlich weit in den Keller. kc: Ja, und da ging es halt nicht tatsächlich um einen Schnitt, sondern es ging halt tatsächlich konkret um die Note, weil es mein Leistungsfach war. Und in der Schulform ist es halt so gewesen, Wenn du da schlechter als vier Punkte stehst, dann bist du nicht versetzt. bommel: Ah, gute Info. Ja, das ist ja auch überall anders. kc: Ja, okay. Genau, und ich schrieb auch später in der E-Mail, jetzt springe ich ein bisschen vor, das habe ich eigentlich so nicht markiert, aber das passt halt zu dem, was du gerade gesagt hast. Also ich habe nochmal darauf hingewiesen, dass sie auch selber gesagt hat, dass sie denkt, dass die Oberstufe nicht die richtige Wahl für mich ist und ich lieber was anderes machen sollte. Und da ist halt auch der Gedanke so, bitte was? Was soll ich denn anders machen? So, ich bin in die Oberstufe gegangen, weil ich eben keine andere Möglichkeit hatte, was zu machen, weil ich hatte versucht, Ausbildungsplätze zu finden, bevor ich in die Oberstufe gegangen bin. Ich hatte alles Mögliche geguckt und versucht und geschaut, was es so gibt. Und dann stand halt irgendwann die Wahl, dazwischen in die Oberstufe zu gehen oder in eine Werkstatt. Und ich glaube, da ist die Wahl halt eindeutig, wenn ich von der Realschule abschließe mit einem Einserzeugnis, mit einem Einserschnitt, dass ich da in die Oberstufe gehe und nicht in die Werkstatt, wo ich wahrscheinlich nie wieder rausgehe. kc: Und dementsprechend hat mich das so sehr verletzt, als sie das gesagt hat, weil es lag ja an keiner Stelle irgendwie an mir. Dass ich nicht fähig wäre, irgendwie an ihrem Unterricht teilzunehmen. Also gut, war ich dann nicht, aber das lag nicht an mir. Nicht, weil ich irgendwie schlecht wäre, sondern einfach, weil Materialien nicht zugänglich waren, weil sie sich nicht die Mühe gemacht hat, das zu machen. Jedenfalls weiter. Ich habe das dann alles irgendwie noch mal so ein bisschen erklärt. Ich habe auch noch mal sehr ausführlich dann erzählt, was eigentlich das Problem mit dem Material ist, Was ich letzte Folge gesagt habe, war nicht digital, aber in dieser Mail steht dann halt auch noch was wie, ja, das Papier des Buches, das spiegelt, davon ist schwierig Fotos zu machen. Das Cover ist irgendwie nicht formstabil, das heißt, das Buch klappt sich selbst immer wieder zu. Und wenn du dann so ein kleines Buch hast, vielleicht kennst du das auch irgendwie damit zu arbeiten, wenn du nicht daraus liest, ist schwierig und wenn du nicht mal die Seitenzahlen da drin lesen kannst, um es wieder aufzuschlagen, dann kannst du nicht mitarbeiten, also so gar nicht. kc: Und dann bin ich auch nochmal weiter darauf eingegangen, dass ich halt nicht nur so ein materielles Problem damit hatte, Sondern ich hatte auch damit dann noch geschrieben, so das andere große Problem, das ich mit der Lektüre habe, ist die Sprache, in der es verfasst ist, weil ich kann nicht so richtig lesen. kc: Und dann schreibe ich, normalerweise lese ich dadurch, dass ich die Wörter erahne, ohne sie wirklich zu lesen. Und das ist halt wirklich der Fall. Und wenn irgendwas nicht so wirklich der Standardsprache entspricht, was es halt bei so antiken Werken auch irgendwie gewesen ist. kc: Macht es natürlich nochmal schwieriger, was halt auch hier bedeutete, entweder rackere ich mir einen ab oder ich brauche ganz zwingend eine Sprachausgabe. Mit der ich das dann lesen kann und mit der ich das dann verstehen kann. Aber mit beidem geht halt einher, dass es sehr viel länger dauert als eine normale Person und mit beidem geht einher, dass du halt nicht mehr die Möglichkeit hast, was zu überfliegen. Und das habe ich dann auch nochmal erklärt und so weiter und so fort, weil es halt wichtig ist, um diese Gesamtsituation zu verstehen, weil das zahlt halt alles darauf ein, dass du am Ende mit irgendwas nicht arbeiten kannst. Und es ist ja nicht so, dass es für all diese Sachen irgendwie keine Mittel und Wege gibt, wie man da rumkommen kann. Die ich ja auch alle angewandt habe, aber dieses da rumkommen und diese Workarounds finden, ist ja auch wieder was, was so viel zusätzliche Arbeit ist, was so viel Zeit kostet, was dich so sehr ablenkt vom tatsächlichen Inhalt, den man halt einfach entgehen könnte, indem man strukturell ein anderes Material wählt. bommel: Ja. kc: Also nicht mal ein komplett anderes Werk oder was nicht aus der antiken Epoche kommt, sondern halt einfach dasselbe in einer anderen Darreichungsform. bommel: Ja. kc: Ja. Und ja, das ging dann halt noch so ein bisschen weiter, dass wirklich sehr, sehr viel Text, wo das halt irgendwie nochmal erklärt ist. Und danach, nach diesem Problem, gehe ich dann irgendwie in dieser Mail, die ich geschrieben habe, sehr auf dieses Gespräch und auf die gesamte Rahmenbedingung ein. Und ich schrieb dann hier, das Gespräch begann damit, dass sie mich in einem leicht scherzenden Ton gefragt haben, wie ich auf meine Einschätzung von sechs Punkten komme. Also ich habe mich selber schon richtig schlecht eingeschätzt und ich habe mir sechs Punkte gegeben. Sechs Punkte ist eine Vier. bommel: Ja. Nee, Vier plus, glaube ich. Fünf Punkte sind eine Vier. kc: Ja, aber sechs Punkte sind halt trotzdem, eine 4 plus ist eine 4. bommel: Ja, ja. kc: Genau, und dann schrieb ich auch, ja, hier war mir schon klar, dass Sie diese Einschätzung nicht teilen und dass ich mich sehr gut artikulieren können muss, genau zu diesem Zeitpunkt zu widersprechen, was ich nicht geschafft habe. Und dann habe ich auch nochmal rezitiert, dass sie gesagt hat, sie hört meine Stimme viel zu selten bis gar nicht, aber auch, dass es sich um eine besondere Situation handelt und sie das vorher noch nicht gehabt hätte und das noch nie so ein Thema für sie war, einen Menschen mit Behinderung irgendwie in ihrer Klasse zu haben, für den sie andere Maßstäbe anlegen muss. Ja, da hat sie überhaupt nicht eingesehen und überhaupt nicht verstanden. Und dann schreibe ich weiter, ich wurde leicht nervös, als sie es als Unverschämtheit betitelten, dass ich etwas von ihnen verlangen würde und sie mir zum wiederholten Male erzählt haben, dass sie keine Zeit dafür haben. bommel: Ja. kc: Und ich glaube, aus dieser ganzen E-Mail ging halt, also nicht nur aus dieser E-Mail, sondern halt auch aus dem vorherigen Zeug ging nicht hervor, dass ich irgendwas verlangt hätte, sondern halt einfach darum gebeten habe und so endet auch diese Mail dann weiter, dass ich halt eine Alternative angeboten habe. Und ich habe diese Alternative halt nicht erst dann angeboten, sondern halt quasi sofort, wo es aufgetaucht ist. kc: Und Darum geht es auch in dieser E-Mail so generell. Sie hatte sich darüber aufgeregt und darüber beschwert, dass ich viel zu spät damit angekommen bin und ihr viel zu spät erst irgendwie erklärt habe, was da wäre. Aber sie wusste halt auch nicht, wann eine bessere Situation da gewesen ist. Und ich schreibe halt so, ja, gute Frau, ich habe dir doch schon nach der ersten Unterrichtsstunde, womit wir damit gearbeitet haben, gesagt, dass, oh ups, so wie ich mir das hier geplant habe und mir hier so eine digitale Variante davon gekauft habe, die funktioniert nicht. Ich habe geguckt, jetzt müssen wir darüber reden. Und dann hatten wir auch Gespräche innerhalb von einer Woche. Und ich weiß nicht, wenn du als Lehrperson irgendwie ein neues Thema anfängst und innerhalb von einer Woche dann tatsächlich mit Leuten darüber redest, dass es damit irgendwelche Probleme gibt, ist das dann zu spät? bommel: Also, ich weiß halt nicht, wie jung die war, aber generell muss man ja auch sagen, viele Lehrkräfte haben ja vorbereitete Unterrichtsreihen und rödeln das dann halt die nächsten 20 Jahre so durch. Weil gerade bei so einem historischen Werk oder so kannst du das halt easy machen und dann schiebst du zwischendurch vielleicht mal eine Stunde ein mit einem aktuellen Bezug und planst dann halt so die eine Stunde, aber deine Unterrichtsreihe an sich, die ist dann halt geplant dazu, weißt du. Und aber da muss also das ist, sage ich mal, bedauerlich in dem Fall für sie. Aber letztlich denke ich mir dann halt auch so, ganz ehrlich, wenn das dein Problem ist, dann kommunizierst du das halt vor der Klasse und sagst so, ey Leute, das ist halt durchgeplant. Und so, jetzt ist es so, dass wir halt ein anderes Buch nehmen. Das heißt, es kann sein, dass ich manchmal echt Quatsch erzähle, was so Seitenzahlen oder Zeilenangaben oder irgendwie so angeht. Da müssen wir mal ein bisschen gemeinsam mit arbeiten und da brauche ich ein bisschen euren Gehirnschmalz, dass ihr da mal mithelft, dass alle quasi dann auf dem gleichen Dampfer sind oder so. Weißt du, weil das sind ja so Sachen, wo bestimmte Ausgaben Zweifeln Unterschied machen, weil die anders gedruckt sind oder so. bommel: Aber trotzdem, also wenn du da halt nur in deinem Kopf bist und dir denkst, oh mein Gott, ich weiß nicht, wie ich das machen soll, weil dann stimmen ja meine ganzen Zeilenangaben nicht, kann ich das schon verstehen, dass man dann so denkt, boah, das ist aber zu spät, weil es ist ja schon fertig geplant. Aber es ist aus meiner Sicht trotzdem kein Problem, mit dem man nicht umgehen kann. Und was anderes fällt mir ehrlich gesagt nicht so wirklich ein, wo es so einen massiven Unterschied machen müsste in der Version, die ich halt lese. Weißt du? kc: Ja, genau. Ich weiß auch nicht. Jedenfalls, das würde ich vielleicht auch noch dazu sagen, so lange geplant kann dieser Unterricht gar nicht gewesen sein, weil Nummer eins, sie ist jung und Nummer zwei ist, das, womit dann gearbeitet wurde, war eine Ausgabe, die tatsächlich zwei Jahre vor dieser Unterrichtsstunde überhaupt auf den Markt gekommen ist. kc: Ja, also jedenfalls, es war halt ein ganz schöner, ja Eiertanz ist glaube ich ein richtig gutes Wort dafür, darum, dass sie es halt einfach nicht anpassen wollte und sich da einfach nicht hat reinreden lassen wollen und das halt einfach als riesengroßes Problem geframed hat. Und ich hatte das ja auch in der letzten Folge auch schon angesprochen, dass ihre Lösung dann dafür war, ja, ich soll mir einen Scanner kaufen und mir das Buch irgendwie selber einscannen, was halt auch wieder so eine Lösung war, die irgendwie Zeit für mich kosten würde. Und natürlich habe ich das evaluiert und ich habe dann auch in dieser E-Mail on detail und in jeder Länge erklärt, warum das nicht geht, aber halt nicht mit dem Argument, dass du jetzt nicht sagen kannst, ja, kauf dir das, so, nee, ich muss dir für kein Geld ausgeben, wenn andere das auch nicht, nee, das nicht, sondern halt mit dem Argument, dass, um da mit Sprachausgabe zum Beispiel arbeiten zu können und um da brauchbare Texterkennung zu haben, was ja notwendig gewesen wäre, damit es überhaupt funktioniert, brauchst du halt spezielle Hilfsmittel-Hardware und dann bist du halt im Kostenbereich von mehreren tausend Euro. Und dann ist es halt nicht mehr damit getan, dass du dir einen Scanner für 50 Euro holst, der dann irgendwie so Seiten durchzieht, wo das irgendwie länger dauert, sondern da musst du halt in so ein Produktsegment dann. kc: Und sowas anzuschaffen und mich mit sowas rumzuärgern, wo es für den allermeisten anderen Unterrichtsinhalt, den ich ja digital hatte und den es in anderen Formaten gibt, Das sehe ich nicht und habe ich dann letztendlich auch nicht gemacht und schrieb dann auch weiter. Des Weiteren haben sie gesagt, dass es ihnen nicht möglich ist, immer jedes Material so auszuwählen, dass es für mich barrierefrei vorliegt und ich gleich wie alle anderen damit arbeiten kann. Doch, das ist deine gesetzliche Verpflichtung, genau das zu machen. bommel: Okay, das hast du jetzt nicht geschrieben, weil du hast sie auch nicht geduzt. kc: Ja, genau. bommel: Das war so ein Seitenkommentar, das hätte man anders verstehen können. kc: Ich habe geschrieben, des Weiteren haben Sie gesagt, dass es Ihnen nicht möglich ist. bommel: Ich habe gesagt, doch hast du. kc: Ja, also ich habe halt auch nochmal auf die gesetzliche Verpflichtung hingewiesen und das habe ich gemacht, ohne Paragrafen zu nennen, wo das drin steht. Hätte ich aber auch problemlos machen können. Und was ich daran halt auch wieder bezeichnend fand, ist, dass sie es halt nicht dabei belassen hat, sondern sie ist halt bei keinem Material irgendwie auf mich zugekommen und hat gefragt, geht das jetzt so? Können wir das machen? Weil sie das hier halt wieder so als Einzelfall geframed hat, dass es halt nur jetzt irgendwie da ein Problem gewesen ist. Nee, sie hat es halt überhaupt gar nie gemacht. bommel: Ja, das ist halt richtig scheiße. kc: Ja, und sie hatte dann auch noch irgendwie die Aussage fallen gelassen, dass ich mich selbst zu kümmern habe, weil ich mich für diesen Weg entschieden habe. Das halt wieder anschließend an das, was sie gesagt hat über die Oberstufe, worüber wir schon gesprochen haben und so. bommel: Das ist richtig frech. kc: Ja, das ist richtig. Das ist doch richtig gemein. Und im selben Absatz habe ich halt auch wieder so Honig geschmiert und gesagt, ja, sie sind die Lehrerin und keine schlechte dazu. Ich weiß jetzt besser, sie ist eine schlechte Lehrerin, sehr schlechte. Also für mich, keine Ahnung, vielleicht kommen andere besser mit ihr klar. bommel: Ja, das ist ja aber auch immer so. Also das ist ja sowieso der größte Quatsch, dass alle mit der gleichen Lehrperson zurechtkommen müssen. Wie oft ich. Ich habe ja auch so Lerntherapie gegeben als Nebenjob neben der Uni und so. Und wir haben das öfter gemacht, dass wir die Kinder halt im Institut durchgewechselt haben nach Absprache. Nicht, weil wir keinen Bock auf die hatten, sondern weil wir einfach gemerkt haben, so wie ich dir hier Sachen erkläre oder irgendwie beibringen kann, glaube ich, kannst du damit nichts anfangen. Was hältst du davon, wenn wir einfach mal das bei einer anderen Person probieren? Und manchmal klappt das halt einfach besser. Das ist einfach, das ist so individuell, mit welchen Personen man irgendwie klarkommt oder mit welcher Logik man irgendwie andocken kann oder so. Das, finde ich, ist die größte Selbstverständlichkeit irgendwie. Es ist doch manchmal einfach so. kc: Ja, ich weiß nicht. Jedenfalls, es ging ja in dieser Mail eigentlich immer noch primär um meine Mitarbeitsnote. Es ging dann halt noch ein bisschen weiter. Und ich erkläre dann halt nochmal auch ausführlich, weshalb ich mit dieser Mitarbeitsnote nicht einverstanden bin. Und ich sage dann auch beispielsweise ja so, bevor wir da mitgearbeitet haben und ich diese und jene Probleme damit hatte, habe ich viel mehr mitgemacht, was halt so war und ich schreibe auch die Hausaufgaben, habe ich immer gewissenhaft und vollständig erledigt und ich habe sie sogar mehrere Male dem Kursverband vorgestellt. kc: Was halt, in diesem Schulsystem, in diese Note mit reingezogen wurde, mit reingezählt wird, weil ich halt auch sehr seltsam fand, dass man dann da auf drei Punkte kommt, wenn ich das halt alles trotz dieser Schwierigkeiten irgendwie gemacht habe. Und ich schrieb dann auch weiter so, ja, ich habe mich sogar mit der Schulsozialarbeiterin unterhalten, die mit ihr auch nochmal darüber auch nochmal sprechen wollte. Und ich habe das erklärt und die Schulsozialarbeiterin scheint das auch nicht zu verstehen, also haben wir hier offensichtlich ein sehr, sehr großes Missverständnis und wir müssen unbedingt hier darüber reden, weil das geht so nicht. Wir müssen diese Missverständnisse hier aus der Welt schaffen und ich möchte da bitte einen Beitrag zu leisten und ich will hier überhaupt nichts irgendwie vorgeben. Und ich schreibe dann auch, ja, mir ist bewusst, dass sie diese Situation vielleicht zum ersten Mal in ihrem Beruf erleben Und das kann ja gut sein. Oder das ist halt so, wie ich dann gelernt habe. Aber das entbindet dich halt nicht von der Notwendigkeit, dich dann da weiterzubilden und dich da hinzusetzen und so weiterzumachen. kc: Ja, dann habe ich noch einen Vorschlag geschrieben, wie man was anderes machen kann, damit die Note nicht so stehen bleibt, damit ich halt eine Möglichkeit habe, in der Oberstufe zu bleiben, was ich dann zum Glück auch so geschafft habe. Und ich beendete diesen Absatz dann damit mit, das würde ich gerne beweisen. Weil ich halt wirklich gerne einfach mich selbst unter Beweis stellen wollte. Ich wollte halt nicht als das komische, unfähige Kind wirken, was ich in meinem Kopf halt war. Und darüber haben wir auch schon ein paar Mal geredet, dass ich so ein geringes Selbstwertgefühl hatte. Und diese ganze Situation hat es natürlich auch nochmal wirklich doll verstärkt. bommel: Ja, klar. kc: Was auch wieder der perfekte Übergang ist zu den beiden vorletzten Absätzen in dieser E-Mail. Ich habe zum Schluss nochmal eine unabhängige Bitte davon formuliert, weil eine besagte Deutschlehrerin mag gerne erlebnispädagogische Spiele in ihrem Unterricht durchführen oder mochte damals. Und die sahen halt primär so aus, dass man sich Bälle hin und her wirft. Und das haben wir dann sehr, sehr häufig gemacht und ich denke, alle paar Stunden kam es halt auf jeden Fall wieder vor und ich schrieb dann, es wäre fantastisch, wenn sie auch mal andere Spiele im Unterricht ausprobieren würden, bei denen nicht immer wieder dieselben Leute, nämlich ich, also das habe ich jetzt hinzugefügt, nicht teilnehmen können und somit Schwierigkeiten damit haben, einen Anschluss an die Gemeinschaft zu finden und als Außenseiter nur zusehen zu können. kc: Sie merken ja vermutlich selbst, dass ich mich währenddessen immer sehr unwohl fühle, da mich jeder im Raum wahrnimmt, aber nicht als direkter Teil und als Teil des Kurses. Und das beschreibt so meine gesamte Schulerfahrung, weil es ja wirklich nicht schwierig gewesen wäre, hier einfach irgendwie andere Spiele zu machen, bei denen es halt nicht notwendig gewesen wäre, einen Ball zu fangen oder durch Räume zu spazieren und sich zu merken, wo sich Leute irgendwie positioniert haben, weil ich es halt einfach nicht sehen kann. Und sie hat halt immer nur dieses Spiel ausgewählt. Nie irgendwas anderes. Wir haben immer nur das gemacht. bommel: Ja, ich weiß halt gar nicht so richtig, was ich dazu sagen soll. Ich finde das so übel. kc: Ja. bommel: Ich finde halt, also es gibt mir letztlich halt schon die Vibes davon, dass sie sich halt mit dir sehr viel weniger Mühe gegeben hat, als sinnvoll gewesen wäre. Einfach, weil sie sowieso davon überzeugt war, dass du da nicht hingehörst. Und das finde ich halt uff. Das ist richtig, richtig uff. kc: Ja, und ich glaube so generell, wenn du halt an diesem Punkt bist, wo du merkst, dass du der Person völlig egal bist, was ich ja auch in der letzten Folge schon gesagt hatte, dass sie gesagt hat, sie hasst mich und ich wäre eine Belastung für sie. bommel: Das ist so frech. kc: Ja, das hatten wir dann nochmal zusätzlich. Und so zog sich halt unser Verhältnis irgendwie immer hin. Und ich schloss diese E-Mail ab mit, es tut mir wirklich leid, wenn ich Ihnen hiermit Ihre wertvolle Zeit raube. Ich sah aber keinen besseren Weg, Sie über diese Punkte in Kenntnis zu setzen. Vielen Dank, dass Sie sich trotzdem mit dieser Mail befasst haben. Ich würde mich freuen, wenn Sie in Zukunft mehr auf meine Bedürfnisse eingehen könnten, damit ich auch eine schöne Erinnerung an die Schulzeit und einen guten Abschluss habe. bommel: Das ist so übel. kc: Ja. bommel: Das ist so traurig. kc: Also ja, ich hätte ganz viel anders machen können. bommel: Ja, nee, also ich sage mal so, wenn man so neutral auf Kommunikationssituationen guckt, kann man immer was anders machen. Aber das heißt überhaupt nicht, dass dich in irgendeiner Art und Weise Schuld trifft oder irgendwas. Und das heißt auch gar nicht, dass ich finde, dass du das schlecht gemacht hast. Ich finde, du hast es sehr gut gemacht und du hast vor allem sehr viel mehr gemacht, als man, finde ich, hätte von dir in dieser Situation verlangen können. bommel: Also ich muss ganz ehrlich auch sagen, ich habe ja wirklich enorm viel Verständnis für Menschen und ihre Situation, aber wenn du Lehrkraft bist, Egal, wie scheiße es dir geht und egal, wie viel du auf dem Zettel hast, es darf nicht passieren, dass du einer Schülerin oder einem Schüler sagst, ich hasse dich und du bist einfach nur eine Belastung. Ja, niemals darf das passieren. Das darf einfach nicht passieren. Weil das ist so, also du hast jetzt drüber gelacht, aber was will man auch sonst anders machen? Das ist halt auch irgendwie so eine klassische Situation von, ja, wenn ich nicht drüber lache, dann heule ich. Also ohne, dass ich dir das jetzt unterstellen will, aber so wäre es halt für mich. Aber das merkt man ja auch einfach daran, was ist dir für ein Bedürfnis, auch war das hier nochmal zu besprechen und so, wie sehr du das mitnimmst. Und das ist ja auch keine isolierte Aussage, sondern diese Aussage existiert ja auch in einem System, wo du immer wieder das gespiegelt bekommst und das ist so... bommel: Das ist so schlimm. Und ich sage auch nicht, dass das nicht passieren kann. Das ist letztlich menschlich, dass das passiert. Aber die hätte sich so dafür entschuldigen müssen und die hätte so Konsequenzen daraus ziehen müssen für sich und was sie in Zukunft anders macht und machen muss. Und das hätte sie dir gegenüber auch so kommunizieren müssen. Aber das zu sagen und das einfach so stehen zu lassen. kc: Ja, ist halt bis zum Abschluss nie passiert. bommel: Das ist so, also das heißt, das ist zum Abschluss hin passiert? kc: Nein, das ist nie passiert, bis zum Abschluss. Also irgendwann habe ich sie halt nie wieder gesehen. bommel: Ja, okay. kc: Ja, also so im Nachhinein über so drüber geblickt, ist es halt sowas von unwahrscheinlich, dass ich es überhaupt dadurch geschafft habe. Und ich habe ja schon gesagt, so in der Klassenarbeit zu dem Thema hatte ich dann fünf Punkte. Das heißt, ich habe mich auf vier gerettet, vier gewinnt. Es hat gerade so gereicht um nicht nach der 11. Aus der Oberstufe rauszufliegen es hat gerade so gereicht, dass ich überhaupt die Möglichkeit hatte, dann ein Abitur abzulegen und letztendlich danach dann an die Uni gehen zu können, es hat gerade so gereicht, nicht in einer Werkstatt zu landen. kc: Und, Das ist sowas von seltsam auch, wenn man bedenkt, dass ich irgendwie in jedem Referat oder so auch, dass ich bei ihr gehalten habe, eine Eins bekommen habe. Also 14, 15 Punkte. Und sie sagt immer ja, so 15 Punkte vergibt sie eigentlich nicht eine Eins plus. Ich habe das mit meinen Vorträgen als erste Person in ihr oder mit meinen Referaten als erste Person in ihrer gesamten Laufbahn geschafft, wie sie dann auch irgendwann gesagt hat. Und du kannst einer Person doch nicht drei Punkte in der Mitarbeitsnote geben, wenn doch durch solche Sachen klar wird, dass da ganz viel Verständnis und dass da ganz viel Mitarbeit und dass da ganz viel Zeug irgendwie zusätzlich ist, was diese Person damit zeigt, was du dieser Person auch noch mit dieser Note bestätigst. bommel: Finde ich auch. Also finde ich auch wirklich nicht fair. kc: Es blieb ja nicht nur dabei, dass ich halt sonst andere gute Noten gemacht habe, sondern es kam halt auch immer wieder vor, auch nicht nur in Deutsch, sondern halt auch immer wieder in anderen Fächern, dass ich halt so häufig mal selbst vorgeschlagen hatte, was so gemacht werden kann. Also wir hatten beispielsweise eine Deutschstunde, nehme ich das weiter als Beispiel, mal vor den Ferien und da wusste, besagte Lehrerin eben noch nicht, was sie mit uns machen sollte, machen wollte. Und dementsprechend schrieb ich dann eine Mail, weil ich einen Vorschlag hatte. Und ich schrieb dann eben, habe ich mich daran erinnert, dass sie noch nicht genau wissen, was sie morgen mit uns machen möchten. Ich möchte ihnen den Vorschlag machen, dass ich ein Jeopardy-Quiz mit Fragen zu den vergangenen Themen zur Wiederholung durchführen könnte, was ich auch selbst zum Lernen verwende. Das heißt, ich habe mir hier zusätzliche Arbeit gemacht, um ihre Stunde quasi mit irgendwelchen Inhalten zu füllen, die dann irgendwie hilfreich sind oder halt auch nicht, was aber vielleicht irgendwie schön ist, damit ich am Ende vielleicht eine bessere Note bekomme. bommel: Hat sie das angenommen? kc: Sie hat das angenommen und ich habe das dann gemacht, aber ich habe dann wieder drei Punkte bekommen. Ich habe das nie erlebt. bommel: Dass sich irgendwer bei der Lehrkraft gemeldet hat, um zu sagen, ich hätte hier was vorbereitet. kc: Wenn du keine Ahnung hast, nimm bitte. Ich habe eine Idee. Ich kann das vorbereiten. Ich mache das. bommel: Komplett bodenlos. kc: Das hatten wir die ganze Zeit, richtig unbefriedigend. Jetzt haben wir ja ganz viel Vorgeplänkel gehabt und wir haben ja ganz viel über diese beiden Schulerfahrungen nochmal gesprochen. bommel: Ganz so nachgeplänkel. kc: Ich glaube, das war auch ganz gut mal, einfach eben, wie wir es schon gesagt haben, für diese Darstellung von, was das eigentlich für Kämpfe sind und wie ausweglos und wie quatschig die eigentlich alle sind, wenn man strukturelle Arbeit hier machen würde. Ja, voll. bommel: Wir haben ja auf jeden Fall auch noch so ein bisschen als Thema auch so dieses, was kann man konkret machen. Das machen wir auch auf jeden Fall in einer der nächsten Folgen dann auch noch mal ein bisschen ausführlicher. So ganz konkrete Sachen. So was hätte uns in der Schule ganz explizit geholfen. kc: Ja, das gibt es natürlich immer richtig viele Dinge. bommel: Muss man noch eine Folge AGW hören. Oh nein, oh nein, oh nein, oh nein. kc: Aber wir wissen noch nicht, ob die nächste Folge das dann sein wird. Es könnte sein, dass wir mal eine Woche Schulpause machen könnten. bommel: Da kommt drauf an, was Boris Palmer so von sich gibt. kc: Mal wieder über was anderes reden. Hast du noch was, Bommel? bommel: Hunger. So einen Hunger. kc: Boah, ich habe auch Hunger. bommel: Ja. kc: Ja, dann machen wir das doch mal als nächstes. Und ich mache hier zu. Liebe Leute, wenn euch diese Folge gefallen hat und wenn ihr irgendwelche Gedanken dazu habt und Gedanken wären mir persönlich insbesondere sehr, sehr lieb. Schreibt das doch gerne an unsere allseits bekannte E-Mail-Adresse an glitches@conesible.de. Das ist wie immer buchstabiert c-o-n-e-s-i-b-l-e.de. Oder direkt unter die Folge auf unserer Website all-glitches-welcome.de. Und wir würden uns freuen, wenn ihr auf unserem Discord-Server vorbeiguckt. Den Link dazu findet ihr in den Shownotes. Da hat sich mittlerweile eine kleine, sehr gemütliche Community eingefunden und das ist sehr schön. Kommt da doch gerne dazu, können wir über die Folgen reden und über ganz viele andere Sachen und uns auch gegenseitig irgendwie feiern, so letztens hatten wir, in Anführungszeichen eine kleine Feier über eine fertig geschriebene Masterarbeit, das ist doch immer toll, wenn man sich gegenseitig so ein bisschen unterstützen kann voll, ja, das war's mit dieser Folge, vielen Dank bommel ich dachte am Anfang, ich bin zu kaputt und das wird bestimmt eine richtig schreckliche Folge. Aber ich glaube, es ist doch ganz gut geworden. Dankeschön. bommel: Finde ich auch. Finde ich auch. Boah, ich werde mir so was rein snacken jetzt, ne? kc: Ja. bommel: Meine Güte. kc: Weißt du schon, was es bei dir gibt? bommel: Alles. Einfach alles. Ich weiß noch nicht, muss gleich war, stöbern. kc: Bei mir gibt es Brötchen mit Frischkäse und Gurken. bommel: Und ausreichend Margarine. kc: Nee, tatsächlich gar nicht. Ich habe keine da. bommel: Okay. Na gut. kc: Und trinken. Trinken erinnern. bommel: Ja, trinken ist wichtig. kc: Trinken ist richtig und wichtig. Also hier in Dresden sind gerade 26 Grad. So heute soll es noch 28 Grad werden. Wichtig. Ja. Los geht's. bommel: Danke für deine Offenheit und diese Folge. Und bis zum nächsten Mal. kc: Tschüss. bommel: Ciao.