Ganze halbe Klassenfahrt

Diese Folge ist mal wieder vollgepackt mit Anekdoten, Erfahrungen und (Anti-)Empfehlungen: Wir sprechen über bommels neuestes Rabbit Hole “Nordic Walking Championships” und einen angeblichen Feelgood Film „Ganzer halber Bruder“, der zumindest bei uns für überhaupt keine guten Gefühle gesorgt hat.

Außerdem sprechen wir über unsere Erfahrungen bei Schulausflügen, Exkursionen und warum man kc mit Urlaub in Frankreich gar nicht mehr kommen muss.

Zu guter Letzt gibt es eine neue Rubrik: Wir beantworten “Basic”-Fragen zu unseren Behinderungen und zu Ableismus und Behinderung allgemein. Wenn ihr also Fragen habt, dann schreibt uns. Wenn ihr selbst behindert seid und manche Fragen einfach immer und immer wieder gestellt bekommt, dann schickt uns eure Antwort als Sprachnachricht zu, wir bauen sie in den Podcast mit ein und vielleicht bekommt ihr in Zukunft dann auch mal neue Fragen gestellt! Viel Spaß!

Links

Das Nordic-Walking-Reel, dass den Deep Dive startete: https://www.instagram.com/reel/DZI3yFCNRA_/

Zum Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Ganzer_halber_Bruder

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Kommentare

5 Kommentare zu „Ganze halbe Klassenfahrt“

  1. JM

    Der Film hört sich ja wirklich schlimm an.

    Was ich mir zu der Situation beim Notar und der „Erbberechtigung“ eingefallen ist:

    Wikipedia schreibt: „Er kommt zu einer unerwarteten Erbschaft eines Hauses von seiner Mutter, die ihn als Baby weggegeben hatte und die er nie kennengelernt hatte. Wenn er es verkaufen könnte, stünde einem Neuanfang in Spanien nichts im Wege. Allerdings wohnt in dem Haus sein Halbbruder Roland,“ — die beiden haben also dieselbe Mutter? Und der Verstorbene war der Stiefvater von Roland?

    Dann wäre er natürlich in Bezug auf diesen Erbfall nicht erbberechtigt …

    1. bommel

      Die beiden haben dieselbe Mutter und die Mutter vererbt das Haus an Thomas. Die Väter haben an keiner Stelle eine Rolle gespielt. Die Erbschaft war ja auch mit dem lebenslangen Wohnrecht von Sunny verbunden. Das ergibt alles vorne und hinten keinen Sinn, theoretisch müsste Sunny ja in irgendeiner Art und Weise ja sogar ein Pflichtanteil zustehen?

  2. Christian Detje

    Der Film ist sicherlich keine große Kunst, aber diese Kritik konnte ich in keiner Weise nachvollziehen. Zuerst mal habe ich die Betreuerin alles andere als gleichgültig Sunny gegenüber erlebt, sondern als – ganz im Gegenteil – als sehr ernsthafte und engagierte Verteidigerin seines Wohlbefindens.

    Aber dann zu der Szene eurer Kritik, die ihr als Aufhänger gewählt habt und die mich (gerade auch deshalb) am meisten befremdet hat: Menschen mit Behinderungen würden hier angeblich nach vorsintflutlichen Ansichten so dargestellt, als zeige sich ihre Behinderung in mangelnder Allgemeinbildung und Kopfrechenschwäche.
    Dabei geht es hier doch genau darum: um Thomas, den Gauner, einen (zu dem Zeitpunkt noch) oberflächlichen, egoistischen Menschen, eben jemanden, der solche Vorurteile immer noch hat. Wie kommt ihr darauf, der Film wolle in dieser ja auch bewusst drastischen Szene, wo Thomas Sunny lautstark über den Mund fährt, ausdrücken, Thomas habe hier einen guten Punkt gemacht, und Sunny müsse einsehen, dass er nun mal untauglich fürs Leben sei? Habt ihr die nun wahrlich banale Botschaft des Films interpretiert als: „Behinderungen sind ein Makel“? Genauso könntet ihr zum Schluss kommen, ein Krimi würde Mord gutheißen, weil da ja jemand kalt lächelnd einen erschießt.
    Ihr mutmaßt dann selbst noch, dass hier womöglich eine Charakterentwicklung dargestellt werden solle (ach nee?!), doch irgendwie passiere die nicht! Ähm, doch, um nichts anderes geht es in dem Film: um die – zugegeben: recht trivial – Wandlung von Thomas vom windigen Egomanen zum anständigen Menschen.

    Nächstes Mal bitte ein bisschen aufmerksamer einen Film verfolgen, bevor man derart aufgekratzt über ihn herzieht.

    1. bommel

      Deine Meinung, vor allem in dieser Art und Weise der Äußerung brauchen wir ungefähr so dringend wie die absolut unzureichende „Botschaft“ des Films.
      In jedem Fall habe ich den Film besser verstanden als du meine Kritik daran. Dein Kommentar ist absolut anmaßend und lädt absolut nicht dazu ein, sich mit irgendwas, was du sagst, irgendwie intensiver zu beschäftigen. Wenn die „Charakterentwicklung“ von Thomas für dich eine ausreichende Charakterentwicklung im Rahmen dieses Films ist und du die Kritik nicht begreifst, bist du nichts anderes als Teil des Problems. Ich habe meine Einschätzungen nachvollziehbar dargelegt und sogar beschrieben, was ich mir mehr gewünscht hätte. Ich kann es dir erklären, aber nicht für dich verstehen.

    2. bommel

      Und bevor du dich über die nicht besonders freundliche Antwort ebenso echauffierst wie über meine ursprüngliche Kritik: Sei froh, dass ich das Fass mit der Misogynie in deinem Kommentar nicht aufgemacht habe.

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